Willkommen beim S.C. "Blau-Weiß" 1946 Ottmarsbocholt!



Termine 2012
Januar  
07.01.2012 Volleyball: Silvesterturnier in Senden
09.01.2012 Vorstandssitzung
20:00 Uhr bei Kallwey
   
   
Aktuelles


Zwei Ottmarsbocholter Judoka bei Bezirkseinzelmeisterschaft

Bei seinem ersten Bezirksturnier in der U 17 belegte Benedikt Feldhaus einen ganz hervorragenden zweiten Platz.

Benedikt Feldhaus

Erstmalig, in diesem Jahr, für die JG Münster startend, qualifizierte sich der Ottmarsbocholter Judoka, am 21. Januar 2012, auf der Kreiseinzelmeisterschaft in Gievenbeck, für die Bezirksmeisterschaft in Ibbenbüren. Dort war es alles andere als leicht, sich hoch zukämpfen, zumal Benedikt mit der jüngste Jahrgang ist, in dieser Altersklasse. Dennoch dominierte er seine 11-Mann starke Gewichtsklasse bis ins Finale, wo er nur den Endkampf, klar, gegen den Kreismeister aus Steinfurt mit Ippon verlor. Mit dem Vizemeistertitel löste er aber nun die Eintrittskarte nach Herne zur Westdeutschen Einzelmeisterschaft am 4. Februar, wo es noch mal richtig zur Sache gehen wird. Wir wünschen Benedikt dabei alles Gute.

Ebenso hatte sich Timo Eickenbusch vom Blau-Weiß Ottmarsbocholt zur Bezirkseinzelmeisterschaft nach Ibbenbüren qualifiziert. Dort war es für ihn deutlich schwerer sich durchzusetzen, er zeigte einen schönen Wettkampf, es gelang ihm aber leider nicht auf einen Treppchenplatz zu steigen und somit war es für ihn hier erst mal zu Ende. Aber wenn Timo weiter dran bleibt und trainiert, wird es schon bald was werden mit den Platzierungen auf Bezirksebene.

Timo Eickenbusch


Angela Verbuyst

 

Bericht der WN vom 20. Januar 2012

Bülskämper trainiert BWO

Freuen sich auf die Zusammenarbeit bei BWO: Abteilungsleiter Georg Goerdt, der künftige Co-Trainer Niels Müller, der künftige Trainer Ralf Bülskämper und Obmann Norbert Domhöver (v.l.). Foto: (rau)


Auf der Suche nach einem neuen Trainer für die nächste Saison ist der SC BW Ottmarsbocholt fündig geworden. Und das im eigenen Ort: Mit Ralf Bülskämper coacht ein Ottmarsbocholter, der das Fußball-ABC bei BWO gelernt hat, ab dem Sommer den A-Kreisligisten. Sein Co-Trainer wird Niels Müller. Nach fünf Jahren trennen sich dann die Wege von BWO und dem aktuellen Trainer Heinrich Freese.

„Wir wollen mit dem jungen, aber schon erfahrenen Trainergespann auf dem Weg weitermachen, auf dem wir uns jetzt befinden“, erklärt Fußball-Abteilungsleiter Georg Goerdt. „Ralf Büls¬kämper wohnt am Ort und hat persönlichen Kontakt zu vielen Spielern. Das ist eine genauso gute Lösung wie vor fünf Jahren mit Heinrich Freese.“

Bülskämper hat im zentralen Mittelfeld bis zur Verbandsliga (Davaria Davensberg) und Landesliga (Union Lüdinghausen) gekickt. Der 39-jährige zweifache Familienvater legt seit jetzt eineinhalb Jahren eine Fußball-Pause ein. Erste Erfahrungen als Verantwortlicher sammelte er von 2007 bis 2010 als Spielertrainer beim FC Nordkirchen. In seinem zweiten Jahr schaffte er den Aufstieg in die Bezirksliga. Müller war in der Saison 2009/10 sein Co-Trainer in Nordkirchen und im folgenden Jahr zum zweiten Mal Assistent von Freese bei BWO. In dieser Saison pausiert der 36-Jährige.

„Der Abstand vom Fußball hat mir gut getan. Ich war nicht auf der Suche nach einem Verein und hatte einige andere Anfragen schon abgesagt“, erklärt Bülskämper. Entscheidend für seine Zusage bei den Blau-Weißen: Er wohnt im Ort, Müller wird wieder sein Co-Trainer und die Mannschaft hat eine Perspektive. „Die Truppe hat im letzten Jahr unter Heinrich Freese eine richtig gute Entwicklung gemacht“, lobt Bülskämper. „Es ist eine interessante und reizvolle Aufgabe, die jungen Kerle in ihrer Entwicklung weiter zu unterstützen.“ Es ist nicht geplant, dass Bülskämper bei BWO selbst spielt. Er hält sich noch bei den Altherren des FC Nordkirchen fit.

VON RALF AUMÜLLER, LÜDINGHAUSEN




Fußballerinnen suchen Mitspielerinnen

Die E - Juniorinnen sind seit ungefähr 10 Wochen aktiv und möchten sich hier vorstellen.

Unsere Trainingstermine sind Dienstag von 17.15 bis 18.30 Uhr und wir sind noch im Aufbau, machen gerade ein wenig Werbung für uns.



Andreas Bender (Trainer)


Bericht der WN vom 3. November 2011

Symbolischer Schulterschluss

Mit dem ersten Spatenstich beginnen offiziell die Bauarbeiten für die neue Sporthalle

Gemeinsamer Einsatz für die neue Sporthalle: Vertreter von Kommunalpolitik, Verwaltung, Schule, Planer und Baufirmen beim ersten Spatenstich. Das Modell (kleines Bild) von Karl Ströhle soll Ende 2012 Realität sein. Foto: (di)


Mit Hydraulikarm und Kettenantrieb hat der Bagger schon Tatsachen geschaffen: Der Bau der neuen Sporthalle startete mit mächtigen Hammerschlägen und einigen Erdbewegungen. Weniger Boden warfen die Vertreter von Verwaltung, Kommunalpolitik, Sportverein und Schule gestern beim ersten Spatenstich für das Bauprojekt. Doch die Kraft der Symbolik war ebenbürtig. Denn der Schulterschluss sollte zeigen, dass ein gemeinsam gestemmtes Projekt auf gutem Weg ist.

Für die Bürger, Sportler und Schüler in Ottmarsbocholt gleicht es einem Endspurt, bis das stattliche Bauvorhaben zum Ende des kommenden Jahres beendet sein wird. Denn die Gespräche über dieses Projekt zogen sich rund zehn Jahre hin, wie Bürgermeister Alfred Holz selbst einräumte. Er stellte aber klar: Während dieser Dekade sei nicht nichts geschehen. Der Rat habe vielmehr bewusst Prioritäten gesetzt und damit die Handlungsfähigkeit der Gesamtkommune erhalten. Erst nachdem das „Cabrio“-Bad finanziell geschultert worden sei, konnte die neue Zweifachsporthalle - ohne Schuldenaufnahme und Zuschüsse - konkreter in den Blick genommen werden, betonte der Bürgermeister. Er würdigte die Geduld der Ottmarsbocholter, die in ihrem Ortsteil bis dato über keine Sporthalle verfügen, die die Normmaße für viele Disziplinen bietet. Holz dankte und lobte auch die große Beteiligung an den Eigenleistungen, die der Tennisverein erbringt, der überdies auf einen seiner Plätze verzichtet.

Kooperations- und Kompromissbereitschaft sowie Einhelligkeit seien für die bisherige Planung charakteristisch, bilanzierte der Verwaltungschef. Dies gelte sowohl für den Entwurfswettbewerb, den der Stuttgarter Architekt Karl Ströhle gewonnen hatte, als auch für den Arbeitskreis Sporthalle, der die weitere Planung detailliert begleitet.

Die gute Zusammenarbeit würdigten auch Architekt Ströhle und Michael Greive, Vorsitzender von Blau-Weiß Ottmarsbocholt. Er machte wenig Worte, dafür deutliche: „BWO freut sich wahnsinnig. Das ist ein schöner Tag für uns.“

Neue Zweifachsporthalle:

» Die Baukosten mit Innenausstattung liegen bei 3,9 Millionen Euro.

» Die Gemeinde Senden hat mehrere Jahre für das Projekt gespart, sie erhält als Bauherr keine Zuschüsse und nimmt keine Kredite auf.

» Bis Weihnachten soll die Bodenplatte der Halle liegen, der Rohbau bis Ende März abgeschlossen sein; Bezug der Halle im November 2012.

» Bauleiter: Thomas Belha, der in Münster Sporthallenbauten betreute.

VON DIETRICH HARHUES, SENDEN



Feldhaus und Godehardt erfolgreich.

Am 17.09.2011 waren Tino Godehardt und Benedikt Feldhaus in Stadtlohn, um sich den Kämpfern auf dem Kreisturnier der Jugend unter 14 Jahren zu stellen. Sie zeigten spannende Kämpfe und kehrten mit Edelmetall nach Hause zurück.

Benedikt brachte alle seine Kämpfe mit der höchsten Wertung, dem Ippon, zu Ende. Den schnellsten Sieg errang er nach 22 Sekunden mit einem Morote Seoi Nage (Schulterwurf).

Sichtlich stolz und hochverdient nahm er die Goldmedaille bei der Siegerehrung entgegen.

Tino Godehardt hatte neben zwei Niederlagen auch zwei Siege zu verzeichnen. Seine Erfolge gehen auch auf den Morote Seoi Nage zurück, die er zwar nicht mit Ippon warf, aber ihn soweit in Führung brachte, dass seine Gegner diese nicht mehr aufholen konnten. Tino ging dieses Mal an seine Grenzen und stand für einen Kampf sogar fünf Minuten auf der Matte, aber er ließ sich nicht von der Erschöpfung schlagen sondern hielt durch und so errang er unterm Strich die Bronzemedaille.

Angela Verbuyst

Bericht der WN vom 21.07.2011

BWO will wieder nach oben

Mit über 30 Akteuren nahmen die Seniorenfußballer von Blau-Weiß Ottmarsbocholt am Dienstagabend die Vorbereitung auf die kommende Saison auf. Coach Heinrich Freese geht mit Selbstbewusstsein in die neue Spielzeit: „Unser erklärtes Ziel ist es, einen Platz unter den ersten sechs Mannschaften zu erreichen.“

Eine ähnliche Erwartungshaltung hatte man auch vor der vergangenen Saison, doch nach großem Verletzungspech war die Hinrunde völlig verkorkst. Im zweiten Spielabschnitt hatte sich die Lage deutlich entspannt, was letztlich dazu führte, dass die Blau-Weißen die drittbeste Elf der Rückserie stellten.

Trainer Heinrich Freese (hinten r.) und sein Assistent Dirk Schulze-Becking mit den Neuzugängen. V.l.: David Möller, Julian Volbracht, Florian Farwick, Philipp Reickert, Felix Schlüter, Patrick Heitkötter und Dennis Hölscher.Foto:
(rtu)


Im Moment hat Heinrich Freese keine Verletzten zu beklagen. Schmerzlich vermissen wird er allerdings Christoph Tübing, der zum SV Südkirchen abgewandert ist. Freese hofft die Lücke durch die A-Junioren Dennis Hölscher und Nils Wierling schließen zu können.

Der Kader wird fast ausschließlich durch Nachwuchsspieler aus der eigenen Jugend ergänzt. Einzige Ausnahme ist Patrick Heitkötter, ebenfalls ein Ottmarsbocholter Eigengewächs, der aus der A-Jugend des VfL Senden zurückkehrt.

Auf die Leistungsträger angesprochen nennt Heinrich Freese zum einen seinen Torhüter Hendrik Erkmann. Mit Dirk Schulze-Becking, in der kommenden Saison auch Co-Trainer, habe man zudem eine weitere wichtige Stütze in der Abwehr, und im Mittelfeld bildeten Daniel Beutel, Werner Rabe, Daniel Saabe sowie Dominik Diekemper eine gute Achse.

“Vorne sind wir mit Frederik Volbracht, Daniel Simon und Dennis Hölscher sehr beweglich”, so Freese. Henrik Welp hat es beruflich nach Düsseldorf verschlagen, so dass er nur unregelmäßig trainieren kann. Matthias Mehring hat sein Studium in Polen beendet und will nach längerer Verletzungspause wieder angreifen.

VON REINHARD TUMBRINK


Bericht der WN vom 20.07.2011

Kleines Dorf mit großer Fitness

Elf Ottmarsbocholter Familien freuen sich über die erfolgreiche Teilnahme am Sportabzeichenwettbewerb. Klaus Becker (r.) bedankte sich für die gute Betreuung bei Übungsleiterin Gabi Schepmann (hinten, 2.v.l.).Foto: (sff)



Sie können hervorragend feiern - alle Jahre wieder in der fünften Jahreszeit. Die Ottmarsbocholter sind aber auch sportlich fit und fiedel. Denn „Otti-Botti“ ist nicht nur eine Karnevalshochburg, sondern auch eine Hochburg des Familien-Sportabzeichens.

Diese Tatsache hob Klaus Becker hervor, der am Montagabend die im Jahr 2010 erfolgreichen elf Familien ehrte und die Verdienste der Übungsleiterin hervorhob: „Wir danken Gabi Schepmann, die hier schon seit vielen Jahren erfolgreiche Arbeit leistet“, betonte der Vertreter des Kreissportbundes. Schepmann gab das Lob gleich an die im BWO-Clubheim anwesenden Familien weiter: „Viele haben sich gerade noch kräftig angestrengt auf dem Sportplatz, um das Sportabzeichen für 2011 zu schaffen“, freute sich Übungsleiterin über den Fleiß der Aktiven.

Gemeinsam mit dem BWO-Vorsitzenden Michael Greive und Klaus Becker sollte dann eigentlich die Übergabe der Urkunden erfolgen. Doch die waren versehentlich in Coesfeld liegen geblieben. Das tat der Stimmung allerdings keinen Abbruch. Denn Klaus Becker verloste zwei Schecks des Kreissportbundes, die an die Familien Schulz und Kock gingen, sowie den Pokal des Familiensportabzeichens, den stellvertretende für alle die Familie Feldhaus entgegennahm.

Ein Familiensportabzeichen wird ausgestellt, wenn mindestens drei Familienmitglieder aus zwei Generationen die Übungen erfolgreich absolvieren. Christiane und Christian Schmauck und ihren Sprösslingen Meret (10) und Nils (15) ist das zum wiederholten Male gelungen. Genauso wie die Familien Feldhaus und Silla haben die Schmaucks das Sportabzeichen „vollzählig“ - also mit der kompletten Familie - abgelegt. In der sportlichen Praxis gingen die Damen und Herren des Hauses freilich getrennte Wege. „Christian ist Trainer der C-Jugend und hat mit Nils und der Mannschaft gemeinsam das Sportabzeichen gemacht“, berichtet Christiane Schmauck, die mit Tochter Meret an den Start ging: „Wir gehen aus Spaß an der Freude auf den Sportplatz“, sind sich beide einig. Angesichts dieser Einstellung machte es dann auch gar nichts, dass die Urkunden noch nachgereicht werden müssen.

Im Kreis Coesfeld, der rund 220 000 Einwohner zählt, absolvierten im vergangenen Jahr insgesamt 104 Familien das Sportabzeichen. Im 3400-Einwohner-Dorf Ottmarsbocholt waren es elf Familien. Damit ist die Quote pro 1000 Einwohner in Ottmarsbocholt mehr als sechs mal so groß wie im Kreisdurchschnitt.

Auch der Pokal der Kreissparkasse Westmünsterland für den größten Sportabzeichen-Zuwachs in 2010 ging nach Ottmarsbocholt.

Bei den Vereinen mit bis zu 1000 Mitgliedern erreichte Blau-Weiß Ottmarsbocholt im Sportabzeichenwettbewerb den zweiten Platz auf Kreisebene.


VON SIGMAR SYFFUS



Judokas erkämpfen einen Pokal in Gievenbeck

Für den 17.07.2011 war die Judoabteilung des Blau-weiß Ottmarsbocholt zu einem Freundschaftskampf nach Münster-Gievenbeck eingeladen worden. Mit 13 hochmotivierten Kämpfern machte sich Angela am Morgen auf den Weg in Judohalle.

Für einige war es die erste Begegnung mit einem fremden Judoka auf der Judomatte. Die Jungen und Mädchen, im Alter von 7 bis 13 Jahren, die sich der Herausforderung stellten, kehrten nicht nur mit Medaillen und Urkunden zurück. Sie waren vor allem um einige Erfahrungen reicher, was Sinn dieser Turniere ist. Dennoch legten unsere Kämpfer des BWO noch einen drauf und nahmen den 2. Platz in der Vereinswertung mit nach Hause.

Dies bedeutet, dass wir nun eine Vitrine in der Judohalle brauchen um den wunderschönen Pokal unterzustellen.

Mit dabei waren:

Tino, Benedikt, Lars, Oskar, Johannes, Robin, Josef, Joshua, Katy, Franziska, Akram, Rasmus und Cedric

Angela Verbuyst

Bericht der WN vom 13.07.2011

Die Pioniere des Damenkicks

Sind auch 40 Jahre später noch gut in Schuss: die Fußballfrauen der ersten Stunde (v.l.) Reinhild Neumann (geborene Vollmer), Nanni Nehls (Schulz), Rita Zacher (Lindfeld), Waltraud Niehues (Kolbe), Cornelia Mann (Kastner), Annette Evers (Koch) und Ina Zebe (Vollmer).Foto:
(chrb)

Frauen und Fußball - das passt zusammen, wie die WM in Deutschland trotz des Ausscheidens der Gastgeberinnen beweist. Vor 40 Jahren wäre dies noch undenkbar gewesen. Weibliche Spielerinnen waren selten, und die wenigen Kickerinnen mussten sich oft männliche Häme und Spott gefallen lassen.

Das war auch in Ottmarsbocholt nicht anders. Dort gründeten 1969 einige Landjugend-Mädchen ihre eigene Mannschaft. Von Ignoranz und Skepsis ließen sie sich nicht beeindrucken und waren drei Jahre später - inzwischen in den Trikots des heimischen Blau-Weiß Ottmarsbocholt - das erste Team im Fußballkreis Lüdinghausen, das in einem offiziellen Ligaspiel an den Start ging.


Am Anfang stand die Langeweile: „Es gab für die Mädels hier nichts anderes“, erinnert sich Cornelia Mann, die damals noch Kastner hieß, an die Suche der weiblichen Landjugend nach Freizeitaktivitäten in Ottmarsbocholt. „Und da haben wir uns gedacht: Was die Jungs können, können wir auch“, ergänzt Nanni Nehls, damalige Schulz.

Gesagt, getan: Auf dem alten Sportgelände an der Sendener Straße liefen die damals meist 14-jährigen Mädchen von nun an dem runden Leder hinterher. Trainiert wurden sie in den ersten Jahren von Norbert „Schimmi“ Meiners. Die Kapitänsbinde trug Mittelfeldspielerin Elisabeth Saabe, im Tor stand meist Rita Lindfeld.

Offizielle Frauenmannschaften gab es damals noch nicht, aber andere Teams waren dennoch schnell gefunden. Meist waren es andere Landjugend-Teams aus umliegenden Orten und der Region. Die Ottmarsbocholterinnen gingen meist als Sieger vom Platz. Erfolgreichste Torjägerin war Ingrid Kolbe, die ihre Mitspielerinnen nur „Zicklein“ riefen - warum, weiß heute niemand mehr.

Nicht alle Gegnerinnen erwiesen sich als gute Verlierer. „Selm war ganz schlimm“, erinnert sich Rita Zacher, die damals noch Lindfeld hieß. „Die wollten uns immer verprügeln.“ Um keine Abreibung zu bekommen, verzichteten die Mädchen dort oft aufs Duschen und machten sich sofort auf den Heimweg.

Im heimischen Ottmarsbocholt gab es dagegen, zumindest im privaten Umfeld, keine Probleme, versichern die Frauen noch heute. Blöde Sprüche wegen ihres Hobbys mussten sich die Mädchen weder in der Familie noch von ihren Freunden anhören. Wohl aber auf dem Fußballplatz, wo die männlichen Zuschauer bald den Spielfeldrand säumten und sich mit Aufforderungen wie „Trikottausch!“ lautstark bemerkbar machten. „Viele sind gekommen, um zu lachen“, erinnert sich Ina Zebe, damalige Vollmer.

Doch die Landjugend-Kickerinnen ließen sich davon nicht beirren und traten 1970 geschlossen bei den Blau-Weißen ein, um - mit Spielerpässen ausgestattet und in BWO-Trikots - künftig ganz offiziell gegen den Ball zu treten. Zwei Jahre später traute sich der DFB und richtete erstmals Meisterschaftsspiele für Frauen aus. Mit dabei: die ehemaligen Landjugend-Kickerinnen aus Ottmarsbocholt, die ihr erstes Ligaspiel für BWO in Oberaden mit einem 0:0 abschließen. Doch die ersten Siege folgen bald, in den nächsten Jahren liegen die Blau-Weißen regelmäßig an der Spitze der Kreisliga, erinnert sich Nanni Nehls.

Dennoch hängen fast alle Spielerinnen in den kommenden Jahren wegen Heirat, Schwangerschaft oder aus beruflichen Gründen die Fußballschuhe an den Nagel. Einzige Ausnahme: Torjägerin Ingrid Kolbe. Das „Zicklein“ spielt später für Preußen Münster und den BSV Roxel in der Verbandsliga.

Ihre ehemaligen Mitspielerinnen haben inzwischen den Kegelclub „Loat putken“ (Lass laufen) gegründet und erinnern sich noch heute gerne an ihre Anfänge auf dem Fußballplatz - so wie Reinhild Neumann, damalige Vollmer, an das seinerzeit gängige Fachurteil der Männer über den Damenfußball: „Das hält sich nicht lange.“

VON CHRISTIAN BESSE


Judokas erfolgreich beim Westfalen-Kyu-Cup

Joshua Jürgens und Benedikt Feldhaus


Beim diesjährigen Westfalen-Kyu-Cup der U14-Jugend am 3. Juli in Herne nahmen drei Judoka des BWO teil. Beim Kyu-Cup ist es das Besondere, das dort die Kämpfer nicht nur nach Gewichtsklassen, sondern auch in Gürtelklassen eingeteilt werden. Am Vormittag starteten dann die so genannten Anfänger (Gelb- bis Orangegurt). Dort sicherten sich zwei BWO-Kämpfer einen Treppchenplatz. Verblüffender Weise, aber mit wunderschönen Ippons, gelang Joshua Jürgens die Überraschung des Tages, denn er zog ungefährdet ins Finale ein. Erst dort musste er sich gegen den Kaderathleten aus Detmold geschlagen geben und kehrte mit stolz geschwellter Brust und mit der Silbermedaille nach Hause zurück.

Auch für Benedikt Feldhaus war es ein gelungener Tag. Er verlor zwar seinen Auftaktkampf, aber stand dann in der Trostrunde insgesamt noch mal 2 min. und 7 Sec. auf der Matte und gewann all seine Kämpfe mit der Höchstwertung dem Ippon und bekam somit die Bronzemedaille zugesprochen.

Erstmalig eine Gewichtsklasse höher startend, musste Tino Godehardt sich mit 400 Gramm über seinem normalen Kampfgewicht, ganz anderen Gegnern stellen, die nun fast drei Kilo schwerer waren als er selbst und verlor seine Kämpfe. Wir sind ja froh, dass auf den Tino endlich wieder Pfunde drauf kommen, aber an die neue Gewichtsklasse muss er sich erst gewöhnen und sich einkämpfen. Kopf hoch Tino, das wird schon.

Angela Verbuyst


Bercht der WN vom 27.06.2011

Blau-Weiße holen den Kreispokal


Kreispokalsieger BW Ottmarsbocholt siegte in der Vorrunde vier Mal und erwies sich in der Endrunde als Meister im Neunmeterschießen.Foto: (chrb)

Bezirk Lüdinghausen - Es war das Turnier der Neunmeterkiller- und schützen. Die Penalty-Spezialisten auf dem Kleinfeld hatten am Ende des Kreispokalturniers der Altherren Ü 40 in Lüdinghausen das Sagen. Das allerletzte Wort hatte Michael Roß von Blau-Weiß Ottmarsbocholt, der den entscheidenden Neunmeter zum 5:4 im Kasten von Finalgegner Werner SC 2 versenkte. Wenige Minuten später konnte BWO-Keeper Gebhard Spiekers den Pokal aus den Händen des Fußballkreis-Vorsitzenden Werner Kretschmer entgegennehmen.

Vor dem WSC 2 waren bereits der SV Herbern und Gastgeber Union Lüdinghausen im Neunmeterschießen auf der Strecke geblieben. Im Halbfinale gegen Ottmarsbocholt scheiterte Unionist Dinaj Gjevgjet an Spiekers. Im Neunmeterschießen um Platz drei gegen den SVH setzte dann Lüdinghausens Ingo Witschenbach das Leder gegen den Pfosten. Die Herberner hatten zuvor das Halbfinale gegen die Werner Reserve verloren - natürlich in der Verlängerung, natürlich nach torlosen 15 Minuten auf dem Kleinfeld.

Wesentlich öfter hatte es noch in den Gruppenspielen geklingelt. Titelverteidiger SuS Olfen war bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Das gleiche Schicksal ereilte in der Gruppe 1 den TuS Ascheberg, der in fünf Spielen nur Fortuna Seppenrade besiegen konnte, und die Fortunen selbst, die ebenfalls nur eine Begegnung, die letzte gegen den PSV Bork, für sich entscheiden konnten.

Gastgeber Union blieb in der Vorrunde nach drei Siegen und zwei Unentschieden - eines davon gegen den späteren Zweiten WSC 2 - ohne Niederlage.

Der spätere Pokalsieger BWO spielte in der Vorrunde nur einmal Remis - 1:1 gegen den späteren Dritten SVH - und kam ansonsten mit vier Siegen fast makellos durch die Gruppenspiele. Die Herberner leisteten sich drei Unentschieden. Nach Siegen gegen die Erstvertretung des Werner SC und den SV Südkirchen reichte es aber für Platz zwei und das Weiterkommen.

BWO: Gebhard Spiekers, Stefan Ross, Michael Ross, Andreas Bender, Georg Goerdt¬,¬ Gerd Rüller, Jürgen Wiegert, Hermann Kallwey, Berthold Schemmelmann, Gregor Vorspohl.

VON CHRISTIAN BESSE



Bericht der WN vom 17.06.2011

Fitnesstage in der Davertschule: Schweißtreibende Premiere

Erst der steile Anstieg, dann noch die Gletscherspalte. Der Parcours in der Turnhalle bot geradezu alpine Abenteuer. Jedenfalls spürten die Schüler den Nervenkitzel beim Bewältigen der Bewegungsaufgaben, und die Übungsleiter hatten sich um prägnante Namen für die Übungen bemüht. Am Mittwoch und Donnerstag ruhte in der Davertschule der Unterricht. Doch die Mädchen und Jungen waren hellwach. Sie legten sich bei den „Fitnesstagen“ voll ins Zeug.

Die Bundesjugendspiele wurden ebenfalls in die Projekttage integriert. Doch nicht das Jagen nach Punkten und Urkunden stand bei den Fitnesstagen im Mittelpunkt, die erstmals auf die Beine gestellt worden waren. Vielmehr sollten die Schüler animiert werden, ihre Talente zu testen, das Können auszubauen und Hemmschwellen abzubauen. Wie schnell manche Kinder anfängliche Furcht über Bord geworfen und dann Feuer gefangen haben, beeindruckte die Veranstalter. „Es war eine Freude, dabei zuzusehen“, resümierte Schulleiterin Angelika Trillsch. Sie unterstreicht, dass das Thema Gesundheit in der Davertschule ohnehin großen Raum erhält. Die Fitnesstage boten die Gelegenheit, dass Kinder sowohl sich selbst als auch ihr Selbstbewusstsein stärken.

Tatkräftige Unterstützung leisteten dabei einige Eltern sowie Vertreter von Blau-Weiß Ottmarsbocholt. „Wir haben das gerne gemacht“, sagten Helene Hülsmeier, Barbara Buchholz, Frank Weitkamp, Angela Verbuyst, Steffi Goerdt, Gaby Schepmann und Christian Schmauck, die die Gelegenheit nutzten, eine weitere Brücke zwischen Schule und dem Sportverein zu schlagen. Von Judo und Tischtennis bis zum koordinativ anspruchsvollen Bewegungsspiel - die Schüler stellten sich den Herausforderungen.

Selbst König Fußball hielt Einzug. Denn der Davertschule war es gelungen, das DFB-Mobil zu buchen. Tobias Borgers und Helmut Wagner trainierten die Mädchen am und mit dem Ball.

Vor lauter Schwitzen kam auch das Denken nicht zu kurz - beim Gehirnjogging.


VON DIETRICH HARHUES, SENDEN

   




Bezirkspokalturnier der Judokas in Ladbergen

Benedikt Feldhaus und Tino Godehardt


Am Sonntag waren wir in Ladbergen zum Bezirkspokalturnier. Benedikt Feldhaus kehrte von dort mit einem verdienten 3. Platz nach Hause zurück. Er gewann seinen Auftaktkampf in 13 Sekunden mit Ippon. Leider traf er dann auf den Westdeutschen Vizemeister und musste diesen Kampf abgeben, aber davon ließ Benedikt sich nicht abschrecken und ging im nächsten Kampf wieder als Sieger von der Matte. Nun traf er seinen altbekannten Gegner Christopher wieder, gegen den seine Chancen weiterhin gering sind, und so war es auch dieses Mal. Aber unterm Strich kam der dritte Rang dabei rum und somit auch die ersehnte Medaille.

Rick Schwabe kehrt allmählich zu seiner alten Form zurück. Er gewann heute sehr schöne Kämpfe, setzte Würfe an und zeigte seinem Gegner wer der Chef auf der Matte ist. Da sein Teilnehmerfeld sehr groß war, kam bei ihm „nur“ der 7. Rang dabei rum, aber trotzdem kann er sehr zufrieden sein mit seiner Leistung.

Tino Godehardt hat das Podest nur knapp verpasst. Mit dem Undankbaren 5.Platz kann er nach gezeigter, starker Leistung dennoch zufrieden sein. Nachdem Tino im ersten Kampf seinen Gegner, der ihm letztens noch, versehentlich, einen Kinnhaken verpasste, als Verlierer von der Matte schickte, war seine Kraft schon ziemlich erschöpft. Aber er zeigte trotzdem weiter gutes Judo, unterlag dem späteren Erstplatzierten, ging im letzten Kampf um Platz drei verdient in Führung, aber wie Judo nun mal ist, da ist noch der Kampfrichter der auch was zu sagen hat und ihm leider nicht die Wertung gab, die Tino eigentlich verdient hatte und somit war es dann der fünfte Rang.

Trainerin Angela ist sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen und freut sich auf die nächsten Wochen, wo es noch nach Wallenhorst und nach Herne geht, um ihre Schützlinge anzufeuern.

Angela Verbyust




Benedikt Feldhaus ist Kreismeister

Tino Godehardt und Rick Schabe nehmen Bronze mit

Rick Schwabe, Tino Godehardt und Benedikt Feldhaus (v.l.)

Am14.5.2011 fand die Judo-Kreismeisterschaft der U14 in Reken statt. Mit bemerkenswerten Siegen konnte Benedikt Feldhaus sich gegen seine gesamte Konkurrenz durchsetzen und erlangte somit hochverdient den ersten Platz. Hoch motiviert und mit großem Siegeswillen begegnete er seinen Gegnern und warf einen Ippon (Höchstwertung) nach dem anderen. Sein schnellster Kampf dauerte gerade mal 12 Sekunden.
Auch Tino Godehardt konnte da mithalten, denn auch seine schnellste Begegnung dauerte so lange, als es hieß Ippon und damit Sieg für Tino. Der nächste Kampf fiel knapper aus, ein Wurf jagte den anderen, zum Schluss hieß es aber Sieg für Godehardt. Leider klappte dies nicht bei den beiden letzten Kämpfen, die er knapp, aber eben dennoch verlor und so ging Tino verdient mit dem 3. Rang nach Hause.
Rick hatte Schwierigkeiten zu seinem alten Stil zurückzukehren, er fand seine gewohnte Form nicht wieder. Er gewann seine Kämpfe nicht mit Höchstwertung, ging aber in Führung und bekam somit den Sieg zugesprochen. Nur einem Gegner Unterlag er, und unterm Strich, hieß das für ihn Rang drei.
Alle drei Kämpfer des Blau-Weiß Ottmarsbocholt haben sich somit für die Bezirksmeisterschaft nächste Woche in Münster qualifiziert.

Angela Verbuyst


Bericht der WN vom 12.05.2011

Mehr Transparenz für die Halle - weniger „Wucht“ an der Tribüne

Der Plan zeigt, wie sich das Foyer und die Nebenräume der neuen Sporthalle mit dem bestehenden BWO-Clubraum zu einem z-förmigen Baukörper verbinden.Foto: (sff)


Wie die Schwalben den Frühling, so kündigen die ersten Tiefbauarbeiten den Bau der Ottmarsbocholter Sporthalle an. Bis Ende nächster Woche sollen die Arbeiten am Schmutzwasserkanal erledigt werden. Anschließend wird der Regenwasserkanal für die neue Halle gelegt, berichtet Klaus Mende am Donnerstagabend im Bezirksausschuss Ottmarsbocholt. Darüber hinaus gab der zuständige Sachgebietsleiter einen Überblick über die im Arbeitskreis diskutierten Änderungen des Planungsentwurfes.

So soll die Fensterfassade vergrößert werden, um mehr Transparenz zwischen dem Halleninnenraum und den angrenzenden Außensportanlagen zu schaffen. In der Halle sollen für Rollstuhlfahrer geeignete Stellflächen geschaffen werden. Ebenso werde überlegt, berichtet Klaus Mende, wie die Lagermöglichkeiten in der Halle verbessert werden können. Des Weiteren habe sich der Arbeitskreis dazu entschieden, die zum Hartplatz gelegene Tribünenanlage „weniger wuchtig“ zu gestalten. Sitz-Stufen sollen nur teilweise angelegt werden. Der Rest werde „angeböscht und begrünt“.

„Jetzt geht es noch um Detailfragen, die bis zum Bauantrag zweitrangig sind“, verdeutlichte der Sachgebietsleiter, wie weit die Planung bereits fortgeschritten ist. Auch erste Gespräche mit Fachingenieuren seien bereits geführt worden.

Klaus Mende berichtet, dass im Bereich vor dem Wendehammer 18 zusätzliche Pkw-Stellplätze und an der Halle voraussichtlich zwei Behinderten-Parkplätze geschaffen werden.


VON SIGMAR SYFFUS, SENDEN



Judoprüfung am 5.5. 2011

Erneut fand eine Judoprüfung in Ottmarsbocholt statt.

Und auch dieses mal überzeugten die Teilnehmer mit Wissen und Technik ihrer gezeigten Leistungen.

Zum weiß-gelben Gürtel bestanden:
Sven Blum und Cedric Schulze

Zum gelben Gürtel:
Raphael Schollmeyer und Akram Eissa

Zum gelb-orangenen Gürtel
Björn Siemund und Lars Rösner





Herzlichen Glückwunsch
Angela Verbuyst



Bericht der WN vom 26.04.2011

BWO feiert den Klassenerhalt

Marek Krystek (l.), Fortunas einzige Spitze, hatte gegen die Ottmarsbocholter - hier Thomas Beutel (Nr. 3) und Frederik Volbracht - einen schweren Stand.Foto: (chrb)

Seppenrade - „Damit sind wir durch.“ Niels Müller, der am Ostermontag den urlaubenden BWO-Trainer Heinrich Freese an der Seitenlinie vertrat, hatte allen Grund zur Freude. Nach dem 3:0 bei Fortuna Seppenrade 2, dem sechsten Ottmarsbocholter Sieg in Folge, kann wohl nichts und niemand mehr verhindern, dass die Blau-Weißen auch 2011/12 in der höchsten Kreisliga kicken.

Die gestrigen Gastgeber dagegen stecken nach der Heimniederlage nach wie vor dick im Abstiegskampf. Allerdings taten sie auch zu wenig, um sich von Schlusslicht Lüdinghausen 2 nach dessen Niederlage bei SuS Olfen 1 abzusetzen. Marek Krystek war als einzige Spitze bei den Fortunen weitgehend vereinsamt.

Ganze zwei Mal kamen die Gastgeber in den ersten 45 Minuten vor das Tor der Blau-Weißen. Spielertrainer Sven Heimann köpfte den Ball in der 20. Minute über das Tor, BWO-Spieler Dirk Schulze Becking rettete nach einem Schuss von Jörn Krusa auf der Linie (45.).

Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 0:1, nachdem Henrik Welp die Verwirrung in der Seppenrader Abwehr ausnutzen konnte. For­tunen-Keeper Matthias Schröer sorgte nach Schüssen von Frederik Volbracht (14.) und Dominik Diekemper (41.) dafür, dass die Führung der Gäste zur Halbzeit nicht noch höher ausfiel.

Nach der Pause machten die Ottmarsbocholter noch mehr Druck, wollten eine schnelle Vorentscheidung. Zwölf Minuten nach dem Seitenwechsel setzte sich Daniel Beutel durch, bediente Diekemper, doch Schröer wehrte dessen Schuss noch mit dem Fuß ab. Pech hatte der Seppenrader Keeper aber wenig später, als er zwar Volbrachts Schuss aus etwa zehn Metern mit einer Glanzparade abwehrte, der Ball aber genau vor die Füße von Diekemper fiel, der zum hochverdienten 0:2 einnetzte. Sechs Minuten später lenkte Schröer einen weiteren Schuss von Diekemper über die Latte.

Im Gefühl des scheinbar sicheren Sieges schalteten die Gäste nun einen Gang zurück, und beinahe sollte sich dies rächen. Eine Viertelstunde vor Schluss schlenzte Krystek einen Ball knapp am BWO-Tor vorbei, und kurz darauf war das Leder drin. Jörn Krusa hatte nach einem Freistoß von Heimann getroffen, doch der Schiri erkannte auf Abseits.

Fünf Minuten vor dem Ende dann die endgültige Entscheidung: Einen Fehlpass von Michael Röckmann nahm Christian Philips auf, bediente Diekemper, der keine Mühe hatte, zum 0:3 zu vollenden.

Fortuna 2: M. Schröer - Röckmann, Mayr, J. Krusa, Bücker (70. C. Schröer) - N. Krusa, J. Löbbert, S. Tüns (46. W. Löbbert), Heimann, Hülk (55. Wischnewski) - Krystek. BWO: Erkmann - Schulze Becking - Th. Beutel, Diekemper, Tübing - Welp, Saabe, D. Beutel, Hibbe (80. Philips) - Simon (46. Kallwey), Volbracht (70. Pfeifer). Tore: 0:1 Welp (29.), 0:2 Diekemper (64.), 0:3 Diekemper (85.). Beste Spieler: J. Löbbert / Tübing, Hibbe, Welp.

VON CHRISTIAN BESSE




Bericht der WN vom 18.04.2011

Zweifachhalle: 15 Monate Bauzeit ab September


Im Wortsinne blau-weiß war am Freitagabend das vorherrschende Ambiente im Sitzungssaal der Ottmarsbocholter Gaststätte Kallwey. Der Grund: Die erste Fußball-Seniorenmannschaft von BWO war komplett in den offiziellen Trainingsanzügen zur Jahreshauptversammlung des Vereins erschienen.

Vorstandswahlen standen in diesem Jahr nicht an, und so standen die Jahresrückblicke der einzelnen Abteilungen und der bevorstehende Bau der Ottmarsbocholter Sporthalle im Mittelpunkt. Der Baubeginn ist für den September vorgesehen, teilte der Vereinsvorsitzende Michael Greive in einer Präsentation mit. 15 Monate sind bis zur Fertigstellung eingeplant.


Die geplante Zweifachhalle wird über ein Pultdach mit Photovoltaikanlage verfügen. Der eigentliche Sportbereich soll einschließlich Tribüne 1097 Quadratmeter umfassen. Darüber hinaus beinhaltet die Halle unter anderem neben den Umkleideräumen (insgesamt 38 Quadratmeter), einen Technik- und einen Konditionsraum sowie zwei Nebenräume für die Tischtennisspieler beziehungsweise Bälle und Geräte. Auf die Frage, wo „denn Sauna und Entmüdungsbecken“ eingeplant seien, erhielt Georg Goerdt, BWO-Abteilungsleiter Fußball, vom Vorsitzenden keine Antwort. Zugelassen wird die neue Halle für 199 Personen.

Somit können wohl alle BWO-Sportler die neue Halle nutzen, aber nicht alle gleichzeitig. Denn insgesamt gehören dem Ottmarsbocholter Verein aktuell 911 Mitglieder an. Das sind exakt 64 weniger als im Vorjahr, was der Verein vor allem auf den Wegzug der Taekwondo-Abteilung zurückführt. Quicklebendig ist dagegen bei den Blau-Weißen die Altherren-Abteilung der Fußballer, die 2012 ihr 50-jähriges Bestehen feiert. Der Sprecher der Altherren bat die Mitglieder daher schon einmal, für die geplante Festschrift „in alte Zigarrenkisten von Opa zu gucken, ob da noch was ist“.

Von den Jugendfußballern wurde der Wunsch nach weiteren Betreuern für die Nachwuchsmannschaften geäußert. Auch Schiedsrichter würden nach wie vor dringend benötigt.

Diesen Schuh muss sich Herbert Heitkötter nicht anziehen. Das BWO-Mitglied pfeift mittlerweile seit 30 Jahren unparteiisch und wurde dafür von Greive und dessen Stellvertreter Karlheinz Jahn während der Mitgliederversammlung geehrt.

Auch von den Breitensportlern gab es bei Kallwey Positives zu vermelden. 114 Blau-Weiße machten im vergangenen Jahr das Sportabzeichen - das waren zehn mehr als noch 2009.

Auch Vorurteile wurden am Freitagabend abgebaut - zumindest dasjenige, dass Blau-Weiße sich nicht wohlwollend für Schwarz-Gelbe interessieren können. Goerdt ließ zum Abschluss der Mitgliederversammlung die Nutzung seiner zwei BVB-Dauerkarten - Osttribüne, sechste Reihe - für das Spiel gegen Nürnberg verlosen. Die begehrten Tickets gewann Günter Schrameyer, Chef der Ottmarsbocholter Jugendfußballer. Ob er sich traut, im offiziellen Trainingsanzug von BWO im Dortmunder Stadion zu erscheinen, verriet er nicht.

VON CHRISTIAN BESSE




Erfolgreiche Turnierteilnahme der Judokas

Am Sonntag 17.4.2011 waren wir mit drei Judoka in Wietmarschen zum Turtles Cup und kamen mit drei Platzierungen zurück.

Tino Godehardt und Benedikt Feldhaus erreichten einen ganz hervorragenden 2. Platz. Tino legte, nach seinem langen Krankenhausaufenthalt, seine Gegner mit so viel Siegeswille und Schwung auf die Judomatte, dass er fast alle Kämpfe mit Höchstwertung, nämlich mit dem Ippon, gewann und sichtlich Stolz und auch Berechtigt mit dem 2. Rang nach Hause fuhr.

Auch Benedikt zeigte auf diesem Turnier welche Würfe er auf Lager hat und präsentierte wunderschöne schnelle Siege, durch tolle Würfe und somit Ippon für ihn und den 2. Rang.

Carina Sperzel, die ihr erstes Turnier bestritt, belegte einen sehr guten dritten Rang. Carina legte ihre Gegnerinnen ebenfalls mit Ippons auf die Matte und zeigte, was sie in der kurzen Zeit schon alles gelernt hatte. Und da wird auch noch mehr kommen, denn Carina hat erst eine Prüfung gemacht und ihr fehlt es noch an Erfahrung und Technik für höhere Siege, umso schöner ist diese erste Platzierung zum 3. Rang.

Das tolle an diesem, in Niedersachsen beheimateten Turnier war, dass die Sieger statt Medaillen kleine Judotrophäen gewinnen konnten. Und drei dieser begehrten Preise nahmen die Judoka des BWO mit nach Hause.

Herzlichen Glückwunsch euch drei!

Angela Verbuyst

Carina Sperzel Tino Godehardt und Benedikt Feldhaus


Judoprüfung

Am 7. April war es wieder soweit. Die Judoabteilung des BWO hat wieder eine
Judoprüfung durchgeführt.
Alle Judoka haben gezeigt was sie können und sind nun im Besitz des
nächsthöreren Gürtels.
Mit dabei waren:
Johannes Janning, Pius Risthaus,Robin Frenster, Rasmus Thiele,
Franziska Körzel,Oskar Krückemeyer und Lars Siemund.
Herzlichen Glückwunsch euch allen.


Angela Verbuyst



F-Jugend war beim Karnevalsturnier

Die Ottmarsbocholter F-Jugend nahm erfolgreich am Karnevalsturnier in Ascheberg teil:
4 Spiele: 12 Punkte 24:0 Tore = 1. Platz


Wir haben ausschließlich gegen 2. Mannschaften gespielt.
Trotzdem haben wir einen tolle spielerische Leistung geboten !

Georg Goerdt


Bericht der WN vom 15.02.2011

Ganze Mannschaften erfolgreich am Start

Positiver Trend: 114 Teilnehmer legten 2010 das Sportabzeichen erfolgreich in Ottmarsbocholt ab. Viele von ihnen erhielten am Sonntag Nadel und Urkunde überreicht. Foto: (melb)

Eine erfreulich große Anzahl an Urkunden und Abzeichen konnte Sportabzeichenstützpunktleiterin Gabi Schepmann am Sonntagnachmittag im Ottmarsbocholter Pfarrheim überreichen: Insgesamt 114 Teilnehmer hatten im vergangenen Jahr erfolgreich ihre Runden auf dem Sportplatz gedreht und wurden nun mit der Verleihung des Sportabzeichens belohnt.

„Diese hohe Beteiligung ist unter anderem auf die Teilnahme mehrerer Mannschaften zurückzuführen, die geschlossen den Fitnesstest abgelegt haben“, zog Gabi Schepmann am Sonntag Bilanz.

So hatte sich im vergangenen Jahr neben zwei Fußballmannschaften auch eine Voltigier- und Judogruppe der sportlichen Herausforderung gestellt.

In der Kategorie der Jugendsportabzeichen konnten 86 Teilnehmer verzeichnet werden.

Eine Rekordbeteiligung gab es mit 28 Teilnehmern im Bereich der Erwachsenensportabzeichen.

Besondere Anerkennung galt auch der Anzahl der abgelegten Familiensportabzeichen: Gleich elf Mal sprinteten Mutter und / oder Vater zusammen mit dem Nachwuchs um die Wette.

Unterstützt wurde Gabi Schepmann bei der Aushändigung der Urkunden von Klaus Becker, Sportabzeichenbeauftragter des Landessportbundes für den Kreis Coesfeld.

Beide freuten sich besonders mit Lea Wenge und Jana Godehardt, die seit dem sechsten Lebensjahr das Sportabzeichen abgelegt haben und inzwischen seit zwölf Jahren dabei sind. Damit haben sie mittlerweile jede Auszeichnung erhalten, die es in der Jugendkategorie einzuheimsen gibt.

Zusammen mit Amelie Riemann und Alexandra Schulze Kalthoff wurde ihnen zudem das Europäische Jugendsportabzeichen überreicht.

VON MELANIE BASSENHOFF



Judokas bei Beirksmeisterschaften der U14 in Hörstel

Benedikt Feldhaus



Am 13.2.2011 waren die Judoka in Hörstel. Bei der Bezirksmeisterschaft der U 14 zeigten die BWO-Judokinder ihr Können.

Benedikt Feldhaus bewies ein weiteres Mal, dass er oben mithalten kann und kehrte, nach starken Siegen, wo auch Trainerin Angela sich vor Freude nicht mehr auf ihrem Platz halten konnte, mit einem tollen dritten Platz nach Hause.

Joshua Jürgens, das erste Mal auf einem Bezirksturnier, belegte einen hervorragenden siebten Platz. Auch Rick Schwabe war dabei, konnte sich aber nicht nach vorne arbeiten. Dies nahm er jedoch zum Anlass, noch mehr zu trainieren, um das nächste Mal wieder oben mit dabei zu sein.

Angela Verbuyst





Bericht der WN vom 09.02.2011

Volleyball: Spaß an Sport und Spiel

Bei Eva Beckhove lernen die Mädchen und Jungen der Volleyball-Anfängergruppe Pritschen, Baggern und Blocken.Foto: (sff)


Ottmarsbocholt - Nicht Leistung oder schweißtreibendes Ausdauertraining, sondern die Freude am Sport in der Gruppe und der Spaß an Ballspielen stehen bei der Volleyball-Anfängergruppe von Blau-Weiß Ottmarsbocholt ganz im Vordergrund.
Seit drei Wochen treffen sich Mädchen und Jungen im Alter ab elf Jahren in der Sporthalle an der Clemens-Hagemann-Straße, um von Trainerin Eva Beckhove die Grundtechniken Pritschen, Baggern und Blocken sowie die Regeln des Volleyball-Spiels zu lernen. Die mittlerweile neunköpfige Gruppe sucht noch weitere Spielerinnen und Spieler.
Wer Lust hat, mitzumachen, sollte am Donnerstag um 18.30 Uhr zur Sporthalle kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Training dauert bis 20 Uhr. Wer vorab Kontakt zu Eva Beckhove aufnehmen möchte, kann dies per E-Mail: eva.beckhove@gmx.de.

VON SIGMAR SYFFUS

Bericht der WN vom 05.02.2011

Kreisschiedsrichter-Obmann Karl-Heinz Schulze (r.) setzt auf den nächsten Anwärterlehrgang, um die Schiri-Misere zu lindern.Foto: (mib)

BW Ottmarsbocholt besonders fair

Bezirk Lüdinghausen - Einen Rückblick auf die abgelaufene Hinrunde der Saison 2010/2011 warfen die Staffelleiter und Rechtsin­stanzen des Fußballkreises Lüdinghausen im „Plettenberger Hof“ in Nordkirchen am Mittwochabend.

Werner Kretschmer, Kreisvorsitzender und Staffelleiter der Kreisliga A, sprach von einem normalen Spielverlauf. Die wegen des Schnees im Dezember komplett ausgefallenen Spieltage 16 und 17 werden am 6. März und Ostermontag nachgeholt. Spiele können aber auf Wunsch der Vereine auch vorgezogen werden. BW Ottmarsbocholt sowie die beiden Olfener Teams waren die fairsten Mannschaften der Hinrunde, die der VfL Senden als Herbstmeister abschloss. Die Schiedsrichter zeigten 21 Gelb-Rote und 18 Rote Karten. Die Saison 2011/2012 startet am 21. August. In den beiden Wochen zuvor sollen bereits die zwei ersten Pokalrunden, die im März ausgelost werden, durchgeführt werden.

Bork 2 und Ascheberg 2 kamen in der B-Liga ohne Feldverweise aus, wie Staffelleiter Günter Becks informierte. Es wurden 16 Rote und 16 Gelb-Rote Karten gezeigt. Auch in der C-Liga, so Becks, stellte Ottmarsbocholt mit der Reserve das fairste Team. „Vielleicht wurden nur drei Gelb-Rote und acht Rote Karten in dieser Liga gezeigt, weil an einigen Spieltagen keine offiziellen Schiedsrichter angesetzt waren“, vermutete Becks, der das fehlerhafte Ausfüllen der Spielberichte bemängelte.

Nach einem kurzen Rückblick auf die Kreishallenmeisterschaft nannte Pokalspielleiter Dieter Gay den Termin für die Halbfinalpartien im DFB-Pokal auf Kreisebene. Am 18. Mai stehen sich der FC Nordkirchen und Union 08 Lüdinghausen sowie Fortuna Seppenrade und der SV Herbern gegenüber. Das Finale ist am 1. Juni (Mittwoch).
Von einer traurigen Bilanz sprachen Manfred Chojnicki für die Kreisspruchkammer und Franz Zakrzewski für die Bezirksspruchkammer 5. Beide Kammern mussten je elf Verfahren behandeln.

Die Schiedsrichtervereinigung, so Obmann Karl-Heinz Schulze, setzt auf den kommenden Anwärterlehrgang, der am 22. Februar im Klubheim von GS Cappenberg beginnt. Momentan besteht der Kader nur aus 65 Unparteiischen. Es waren mal weit über 100. In einzelnen „Regionalkonferenzen“ im Kreis soll nach Lösungen gesucht werden, wie die Misere zu beheben ist. „Die Kasse stimmt, der Kreis steht auf zwei gesunden Füßen. Alle Vereine zahlen pünktlich“, erklärte Kreiskassierer Ludger Fühnen.

Schulze sprach noch - wie in der gestrigen Ausgabe ausführlich berichtet - über den Fußball-Entwicklungs-Plan und die Spielklassenstrukturreform.

VON MICHAEL BEER


Kreisturnier der Judokas in Bocholt

Am 23.Januar fand das erste Kreisturnier des Jahres 2011 der männlichen und weiblichen Jugend unter 14 Jahren in Bocholt statt.

Vier Judoka nahmen erfolgreich daran teil. Benedikt Feldhaus und Rick Schwabe mussten nur eine Niederlage hinnehmen und wurden so Vizekreismeister in ihrer jeweiligen Gewichtsklasse.

Joy Grube hatte wieder starke Kämpfe zu bestreiten und ging mit einem guten dritten Platz nach Hause. Ebenso Joshua Jürgens der mit seinem vierten Platz ebenfalls zufrieden sein kann.

Trainerin Angela Verbuyst ist sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen ihrer Schützlinge.


Angela Verbuyst


Bericht der WN vom 21.01.2011

Ein Ehepaar wirft in die Vollen

Sportkegeln: Gisela und Leo Ignatzy lassen seit mehr als einem Vierteljahrhundert für BWO die Kugel rollen


Kaum jemand kennt die beiden Kegelbahnen in der Ottmarsbocholter Gaststätte Vollmer so gut wie Gisela und Leonhard Ignatzy. Das Ehepaar betätigt sich hier seit mehr als 25 Jahren, allerdings nicht in einem Kegelclub. Von einem „Ruhige-Kugel-Schieben“ kann erst recht keine Rede sein: Die Ignatzys sind Sportkegler, sind für Blau-Weiß Ottmarsbocholt in der 1. Bezirksliga der Damen beziehungsweise der 2. Bezirksklasse der Herren aktiv.

Besonders erfolgreich auf der Kegelbahn ist Gisela Ignatzy: So belegte sie gleich bei ihrer ersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft, 2006 in Kassel, den 16. Platz. „Da war ich das erste Mal so richtig nervös auf der Kegelbahn“, erinnert sie sich. 2009 nahm die Ottmarsbocholterin noch einmal an einer DM teil und wurde Zehnte.
Dies hätte sie sich wohl nicht träumen lassen, als sie sich im Sommer 1983 nach einem Zeitungsartikel in den WN über die BWO-Keglerinnen, die Nachwuchs suchten, meldete. Bis dahin hatte die gebürtige Lüdinghauserin in Hobbyclubs und bei Meisterschaften der Landjugend Erfahrungen auf der Kegelbahn gesammelt.

Gisela Ignatzy wurde sofort ins Team integriert und spielt seitdem ununterbrochen für BWO im Keller der Gaststätte Vollmer. Ihr Mann Leonhard, den die meisten nur Leo rufen, folgte ein halbes Jahr später. „Das hat sich so ergeben“, sagt der 54-jährige Lagerist. „Ich bin hin und wieder mal mitgegangen und habe zugeschaut.“

Und wurde vom Virus Sportkegeln infiziert. Obwohl er im Unterschied zu seiner Frau vorher noch kein einziges Mal auf einer Kegelbahn gewesen war, meldete sich Leonhard Ignatzy bei den Herren von BWO und stieg in der dritten Mannschaft in der 3. Kreisklasse ein.

„Die ersten Male waren eine Katastrophe“, erinnert er sich heute schmunzelnd. „Ich hatte Muskelkater bis zum Gehtnichtmehr.“ Doch das änderte sich schnell. Ignatzys Umgang mit der Kugel wurde immer besser. „Nach drei, vier Jahren war ich soweit, dass ich eine Etage höher spielen konnte.“

Dort, in der zweiten Mannschaft von Blau-Weiß Ottmarsbocholt, spielt er noch heute. Aktuell vertritt er mit Steffen Weitkamp, Franz Schnieder und Michael Aldrup die Farben seiner Heimatgemeinde in der zweiten Bezirksklasse.

Manchmal stößt auch Ehefrau Gisela dazu. „Da momentan zwei unserer Spieler Verletzungsprobleme haben, hilft sie manchmal mit aus“, sagt Leonhard Ignatzy. Seit einigen Jahren ist die Mitwirkung von Frauen bei Männerteams erlaubt. Allerdings nur in den unteren Spielklassen, in der ersten Herren-Mannschaft dürfte Gisela Ignatzy nicht mitspielen.

In ihrer eigenen Mannschaft kämpft die 50-jährige Produktionshelferin gemeinsam mit Reinhild Laumann, Hildegard Rolf und Nicole Schnieder um Punkte und Siege in der 1. Bezirksliga. Reinhild Laumann gehörte schon zu der Truppe, als Ignatzy 1983 dazustieß. Mit den Damen stieß diese bis in die Westfalenliga Nord vor, machte jeweils zwei Auf- und Abstiege mit.

„Es ist ein Mannschaftssport, bei dem es auf jedes einzelne Ergebnis ankommt“, erklärt Gisela Ignatzy die Faszination Kegeln. 60 Mal wirft jeder Kegler „in die Vollen“, weitere 60 Mal heißt es „Abräumen“, wobei zum Flachlegen der Kegel jeweils zwei Wurf zur Verfügung stehen. Pro Wurf „in die Vollen“ fallen im Schnitt sieben Kegel, sagt Gisela Ignatzy.

Die sportlichen Ergebnisse an den Wochenenden überlassen die Ignatzys nicht dem Zufall. „Einmal in der Woche sollte man schon trainieren“, sagt Leonhard. „Man sollte dabei an sich arbeiten und nicht vorrangig auf das Ergebnis achten.“ Und seine Frau ergänzt: „Man muss an der Technik arbeiten.“ Die Technik, das sind vor allem der richtige Anlauf und die Handstellung.

Muskelkater muss auch Leonhard Ignatzy nach den Trainingseinheiten schon lange nicht mehr befürchten. Das Sportkegeln gehört zu seinem Leben, wie zu dem seiner Frau. Und beide wird das Virus wohl zeitlebens nicht mehr loslassen . . .

VON CHRISTIAN BESSE



Talentsichtung der Judokas

Bei der Talentsichtung der Bezirke am 15. Januar 2011 in Bottrop hat Benedikt Feldhaus mit dem Besten Ergebnis unter 42 Teilnehmern abgeschnitten.

Bei dem Vielseitigkeitswettbewerb geht es um die Bereiche Technik, Kraft, Kondition, Koordination und Beweglichkeit. 5O Punkte kann man höchstens erreichen. Mit über 40 Zählern hat man eines der Kriterien für das Bezirkskaderabzeichen erfüllt. Benedikt hat mit 48,5 Punkten die Sichtung mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen.

Sichtlich Stolz fuhren Trainer Angela , Benedikt und seine Eltern (gegen 14 Uhr) nach Hause.

Nun werden wir in diesem Jahr an Landesturnieren teilnehmen, um die anderen Kriterien zum Erlangen des Bezirkskaderabzeichens auch noch zu erfüllen. Ein fünfter Platz muß damit auf Landesebene her.

Wir wünschen Benedikt dabei viel Erfolg.

Angela Verbuyst


Volleyballtraining ab Zwölf

Die Volleyballabteilung von BWO bietet eine neue Trainingszeit für Kinder und Jugendliche an, und zwar immer donnerstags von 18:30 Uhr bis 20 Uhr in der Turnhalle der Grundschule.
Beginnen soll das Training am 20. Januar. Angesprochen werden Mädchen und Jungen ab zwölf Jahren. Eva Beckhove trainiert die neue Mannschaft, ein zweiter Übungsleiter wird noch gesucht.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer Lust auf Volleyball hat, kann einfach vorbeischauen.
Interessierte können sich aber auch vorab per E-Mail melden unter Eva.Beckhove@gmx.de.



Bericht der WN vom 11.01.2011

TV Dülmen verteidigt seinen Titel

Mit zwölf Mannschaften nahmen am Samstag so viele Teams am BWO-Silvesterturnier teil wie nie zuvor.Foto: (chrb)

Die Mixed-Mannschaft des TV Dülmen gewann am Samstagabend in der Sendener Steverhalle das traditionelle Volleyball-Silvesterturnier von Blau-Weiß Ottmarsbocholt und verteidigte damit erfolgreich ihren Titel. Im Finale besiegten die Dülmener die Mannschaft von Union Lüdinghausen. Fünfte wurde das Team vom TuS Ascheberg vor den Gastgebern von BW Ottmarsbocholt 1 und dem ASV Senden. Für die zweite BWO-Mannschaft war es die erste Teilnahme an einem Turnier überhaupt. Das jüngste blau-weiße Volleyballteam schlug sich wacker, belegte aber den letzten Platz.

Mit zwölf Mannschaften war dieses Silvesterturnier das bisher teilnehmerstärkste und damit auch längste. Fast doppelt so viele Mannschaften wie im Januar 2010 pritschten und baggerten in der Steverhalle.

Dass der Wettbewerb sich diesmal in die Länge zog, hatte aber nicht nur mit der Anzahl der Teams zu tun. Vor Turnierbeginn unterbrach eine Feuermeldung die Vorbereitungen, und alle Volleyballer mussten die Halle verlassen. Wie aber recht schnell festgestellt werden konnte, handelte es sich glücklicherweise nur um einen Fehlalarm.

» Am 20 Januar (Donnerstag) startet BWO mit einer neuen Jugend-Mixed-Mannschaft ab zwölf Jahren. Das Training findet wöchentlich von 18.30 bis 20 Uhr in der Turnhalle der Ottmarsbocholter Grundschule statt und wird geleitet von Eva Beckhove. Alle interessierten Kinder können einfach zum ersten Training kommen oder sich auch vorab per Mail unter eva.beckhove@gmx.de melden, heißt es bei BWO.


VON CHRISTIAN BESSE


Bericht der WN vom 03.01.2011

Favorit kommt nur langsam auf Touren

Erste Mannschaft von BWO gewinnt wieder den Hauer-Cup

Die BWO-Altherren (blau-weiße Trikots) gewannen beide Partien gegen die ehemaligen Ottmarsbocholter.Foto: (chrb)

Nach der Hinrunde deutete alles darauf hin, dass die routiniertesten und die jüngsten Kicker im Feld den Turniersieg unter sich ausmachen würden. Die Altherren und die A-Jugend lagen vorne. Aber in der Rückserie drehte die erste Seniorenmannschaft des SC BW Ottmarsbocholt auf, gewann alle Partien und sicherte sich damit den Sieg beim vereinsinternen Hallenturnier um den Hauer-Cup. Der Favorit jubelte am Vorabend von Silvester in der Neuen Halle in Senden zum dritten Mal in Folge.

Fünf BWO-Mannschaften nahmen an dem Budenzauber teil. Gespielt wurde nach dem Modus jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel. Die große Familie der Blau-Weißen hatte zum Jahresausklang viel Spaß. „Das war ein super Turnier. Die Spieler und wir als Organisatoren sind sehr zufrieden“, erklärte BWO-Obmann Norbert Domhöver.
Zur Turnier-Halbzeit lagen die Altherren und die A-Junioren mit jeweils neun Punkten vorne. Die Oldies hatten das bessere Torverhältnis. Die erste Mannschaft kam nur schwer auf Touren. Einem 0:0 gegen die Truppe der ehemaligen BWOler folgte eine 1:2-Niederlage gegen die Altherren. Dann aber rückte das Team die Verhältnisse wieder gerade und gewann alle sechs restlichen Matches. „Ich hoffe, dass die erste Mannschaft vom Sieg beim Hauer-Cup etwas in die Rückrunde mitnimmt“, sagte Domhöver. Das Team von Trainer Heinrich Freese steht in der Kreisliga A nach der Hinrunde mit nur einem Sieg und drei Unentschieden auf dem letzten Tabellenplatz. In jedem Fall war das Turnier eine gute Vorbereitung auf den Davertpokal in Ascheberg.

Beim Hauer-Cup ließ die Erste (19 Punkte) die Altherren (16 Punkte) hinter sich. Auf Rang drei folgten die A-Junioren (13 Punkte). Vierter wurden die Ex-Blau-Weißen (7 Punkte) um Marc Schulze Becking, Fünfter die zweite Seniorenmannschaft (3 Punkte).

Als bester Spieler des Turniers wurde Nils Wierling aus der A-Jugend ausgezeichnet. Der erfolgreichste Torschütze war Frederik Volbracht aus der Erstvertretung mit sieben Treffern. Und als bester Torhüter wurde Marcel Heitkötter aus der Ehemaligen-Truppe gekürt.


VON RALF AUMÜLLER, LÜDINGHAUSEN


Bericht der WN vom 17.12.2010

„Tolle Leistungen“ - einzeln und als Schul-Team
Ottmarsbocholter Davertschule legt mit 92 Sportabzeichen wieder eine erfolgreiche Beteiligungsqote hin / Hilfe durch Kooperation mit BWO

Den Rekord behalten die Schüler fest im Blick. Doch auch ohne Platzierung im kreis- und landesweiten Vergleich, für die es im vorigen Jahr reichte, gilt für die Davertschule das Motto: Fitness ist Trumpf und möglichst viele wollen bei der breitensportlichen Olympiade dabei sein. Klaus Becker vom Kreissportbund war es gestern eine Freude, durch Schnee und Eis nach Ottmarsbocholt zu fahren. Denn die Schule legte mit 92 Sportabzeichen bei nur 167 Schülern insgesamt eine spitzenmäßige Leistung hin, betonte Becker, der zugleich als Sportabzeichen-Beauftragte des Landessportbundes fungiert.

92 Schülerinnen und Schüler der Davertschule legten 2010 erfolgreich die Prüfungen zum Sportabzeichen ab, darunter viele Viertklässler, die bereits die Schule verlassen haben. Foto: (di)

34 Mal überreichten Schulleiterin Angelika Trillsch, Sportlehrerin Susanne Westphal, Kornelia Eickholt vom Sponsor Sparkasse Westmünsterland und Klaus Becker das bronzene Sportabzeichen. Die silberne Nadel erhielten 25 Schülerinnen und Schüler. Gold erreichten 17 Schüler aus Ottmarsbocholt, davon 16 Sportler, die das Gold mit der Vier einheimsten.

„Tolle Zahlen und tolle Erfolge“, fasste der Vertreter des Kreissportbundes die Resultate zusammen. Er dankte der Schulleitung und ihrem Team sowie der Sparkasse Westmünsterland für die Unterstützung. Rektorin Trillsch hob hervor, dass Sport und das Sportabzeichen fest in den Schulalltag verankert seien und dort einen hohen Stellenwert genießen. Sie würdigte auch das Engagement von Gabi Schepmann. Die Stützpunktleiterin von BW Ottmarsbocholt habe sich sehr für die Davertschüler eingesetzt.


VON DIETRICH HARHUES, SENDEN



Budosport zum Mitmachen

Budo ist der Oberbegriff für verschiedene asiatische Kampfsportaraten und vier dieser Sportarten werden bei BWO trainiert:

  • Judo
  • Tae-kwon-do
  • Kung-Fu
  • Aikido
  • und jetzt auch Tae Boe

Sie alle sind herzlich eingeladen diese Sportarten kennen zu lernen, am

Sonntag, den 19.12.2010


in der Judohalle der Davertschule

Programm:

Judo (der sanfte Weg)  

15:00 - 15:30 Uhr
Tae-kwon-do (der Weg des Fußes
und der Faust)
15:30 - 16:00 Uhr
Kung-Fu (Kampfkunst) 16:00 - 16:30 Uhr
Aikido (der Weg der Harmonie mit dem Universum) 16:30 - 17:00 Uhr
Tae Bo für Alle  

17:00 - 17:30 Uhr

Es gibt jeweils eine kurze Vorführung (ca. 15 Min.) anschließend können Sie selber mitmachen und Ihren Wunschsport mal ausprobieren. Also bitte Sportsachen (Jogginghose und Sweatshirt) mitbringen.

Für Essen und rinken ist natürlich gesorgt!!!


Schneemannturnier der Judokas in Senden

Beim diesjährigen Schneemannturnier haben wieder zahlreiche Kämpfer aus Ottmarsbocholt teilgenommen.
Leider haben wir dieses Jahr den Pokal wieder an Senden abgeben müssen.
Aber das macht gar nichts, denn wir haben ganz tolle Kämpfe gesehen.
Die Kinder hatten viel Spaß und gingen stolz mit ihren Urkunden und Nikoläusen nach Hause.


Angela Verbuyst

Bezirkssichtung der Judokas in Münster

Timo Godehardt Benedikt Feldhaus und Joy Grube

Tino Godehardt ,Benedikt Feldhaus und Joy Grube schlossen ihre Judosaison mit einem hervorragenden dritten Platz auf der Bezirksichtung der U 13 am 28.11.2010 in Münster ab.
Es waren allesamt anstrengende Kämpfe und das Turnier hat uns mal wieder gezeigt das wir mehr an unseren Techniken arbeiten müssen. Aber wir können trotzdem stolz sein auf unsere dritten Plätze denn die Gegner hatten es auch mit uns nicht leicht. Für Tino und Joy war es das erste Wettkampfjahr in dieser Altersklasse und weitere werden folgen.
Jetzt gehen wir in die verdienten Weihnachtsferien und nächstes Jahr starten wir erneut, in eine hoffentlich noch erfolgreichere Saison.

Angela Verbuyst



Bericht der WN vom 22.11.2010

„BWO-Arena“ oder lieber „Ottidrom“ ?

Ihr spielerisches Geschick konnten die Blau-Weißen bei einem „Vier-Gewinnt-Wettbewerb“ unter Beweis stellen.Foto: (meb)

Einen geselligen Abend verbrachten am Freitag die ehrenamtlich Aktiven des Sportvereines Blau-Weiß Ottmarsbocholt in der Gaststätte Kallwey. Zu dieser traditionellen „Helferfete“ hatte der Vereinsvorstand alle Übungsleiter, Trainer und Gruppenhelfer als Dankeschön für das geleistete Engagement eingeladen.

BWO-Vorsitzender Michael Greive nutzte die Gelegenheit, um seine Vereinskollegen über den Stand des geplanten Sporthallenneubaus zu informieren. Auf großes Interesse stießen dabei die Planentwürfe, die den ersten und zweiten Platz im Wettbewerbsverfahren belegt hatten (WN berichteten). Die Wartezeit bis zur Grundsteinlegung versüßen sich die Ottmarsbocholter schon einmal mit der Namenssuche: Erste Ideen für eine mögliche Hallenbezeichnung wurden bereits auf der letzten Helferfete gesammelt und sorgten am Freitag für Erheiterung. Schmunzelnd trug Michael Greive die eingegangenen Vorschläge vor und lobte die Kreativität seiner Vereinskollegen: Eine „BWO-Arena“, „Jallermannhalle“ oder gar ein „Ottidrom“ gibt es schließlich nicht überall.

Und auch der sportartenübergreifende Erfahrungsaustausch kam am Freitag nicht zu kurz. So machte Jan Albers, Trainer in der Budoabteilung, beispielsweise auf die vielseitigen Sportangebote der Budoabteilung aufmerksam und lud alle Interessierten zum „Kennenlerntag“ am 19. Dezember in die Judohalle ein.

Ihr spielerisches Geschick konnten die Blau-Weißen bei einem „Vier-Gewinnt-Wettbewerb“ unter Beweis stellen. Besonders erfolgreich waren Carolin Hölscher und Udo Schoos, die den ersten und zweiten Platz belegten. Auf Rang drei und vier folgten Jens Reismann und Reinhold Ruh.

Der Verein hatte weder Kosten noch Mühen gescheut, seine Helfer mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu bedenken. „Für jeden von euch haben wir ein eigenes Notebook organisiert“, kündigte Michael Greive an. Diese entpuppten sich als mit der Aufschrift „Notebook“ bedruckte Notizblöcke - erfreuten die Blau-Weißen aber dennoch.

VON MELANIE BASSENHOFF


Judoka-Turnier in Senden

Am 20.11.2010 waren die Blau-weißen-Judoka in Senden auf der Matte.
Mit vielen guten Kämpfen beeindruckten sie uns als Trainer und ihre Gegner.

Hier die Platzierungen:
In der Altersklasse U 11 startete Björn Siemund in der Klasse bis 37 Kilo und errang den 5. Platz.

Bei den Älteren in der Klasse U 14 waren folgende Kinder erfolgreich.
Rick Schwabe 1. Platz
Tino Godehardt 2. Platz
Benedikt Feldhaus 3. Platz
Kate-Lynn Börnemann 3. Platz
Joshua Jürgens und Joy Grube sowie Phillip Rabe erkämpften sich den 4. Platz.




Jan Albers und Angela Verbuyst


Walter Stratmann kegelt 842 Holz

In der Bezirksklasse 2 kam es am 3. Oktober zum Duell der beiden Zweitmannschaften aus Buldern und Ottmarsbocholt. Da bei den Blau-Weißen neben Thomas Focke auch noch Michael Aldrup und Hubert Evers ausfielen, gingen Walter Stratmann und Leo Ignatzy auch hier an den Start, die Regeln lassen das zu.
Walter Stratmann machte diesen Einsatz zu einer Sternstunde in seiner langen Karriere: Er spielte mit herausragenden 842 Holz das beste Wettkampfergebnis, das ein Blau-Weißer seit 1974 jemals erzielte. Dennoch mussten sie den Gästen aus Buldern den Zusatzpunkt überlassen: Franz Schnieder spielte 745 Holz, Leo Ignatzy 743 Holz, Steffen Weitkamp kam über schwache 689 Holz nicht hinaus.
In der Abrechnung der Einzelergebnisse kamen die Gäste auf 15 Punkte und nahmen damit den Zusatzpunkt mit. Nach dem Sieg beim ESV Münster ist das ein kleiner Dämpfer, aber nicht das Ende der Aufstiegshoffnungen.


Helmut Weitkamp

1. Platz des Architektenwettbewerbs



Neue Trainerin für Tae Kwon Do und Tae Bo bei BWO

Über zehn Pokale stehen im Zimmer von Farina Alberternst. Sie ist seit vielen Jahren begeisterte Tae Kwon Do Sportlerin und hat an vielen Meisterschaften erfolgreich teilgenommen. Die Trägerin des zweiten Dan übernimmt seit den Sommerferien das Tae Kwon Do Training der Budo Abteilung in Ottmarsbocholt. Zusätzlich bietet Sie ein Tae Bo Training an.

Tae Kwon Do kann man bereits ab sechs Jahren erlernen aber auch Ältere können jederzeit einsteigen. Wer hier mitmachen möchte ist herzlich eingeladen. Das Training findet statt jeden Mittwoch von 18:00 bis 19:00 Uhr für Tae Kwon Do und von 19:00 bis 20:00 Uhr für Tae Bo.

Weitere Informationen zum Tae Kwon Do in Ottmarsbocholt gibt es bei Farina Alberternst (Tel. 02593 / 9570334).


BWO-Judoas auch in Ladbergen siegreich.


Die erfolgreichen Judokas von l.n.r.: Rick Schwabe, Benedikt Feldhaus, Tino Godehardt.


Beim 30. Bezirkspokalturnier der U14 in Ladbergen boten die Judoka des Blau-Weiß-Ottmarsbocholt ordentliche Leistungen. Tino Godehardt erkämpfte sich verdient den 3.Platz. Nachdem er den ersten Kampf souverän gewann musste er sich in den beiden nachfolgenden Kämpfen geschlagen geben. Aber er machte es seinen Gegnern nicht leicht und so sammelte er auch noch wertvolle Kampferfahrung. Rick Schwabe wurde mit dem 2. Platz belohnt. Er kämpfte sich ohne Niederlage bis ins Finale durch und verlor dort erst nach einigen Kampfminuten. Benedikt Feldhaus konnte den ersten Kampf nicht für sich verbuchen machte aber in der Trostrunde frohen Mutes weiter und ging nach tollen starken Kämpfen mit dem 5. Platz nach Hause.

Angela Verbuyst


BWO-Judoka erfolgreich

Am Wochenende haben vier Ottmarsbocholter Judoka an Wettkämpfen teilgenommen. Björn Siemund war in Dülmen auf dem Kreisturnier siegreich und setzte sich in der Jugend U 11 in seiner Gewichtsklasse -36 Kg erfolgreich durch. Er konnte sich mit drei Siegen und nur einer Niederlage bis zum 2. Platz vorkämpfen. Auch Tino Godehard belegte in Münster bei der Bezirksjahrgangsmeisterschaft U 12 einen guten 2. Platz. Er zeigte Entschlossenheit und seine guten Würfe führten ihn aufs Treppchen. Ebenfalls in Münster startend belegten Rick Schwabe und Joy Grube beide den dritten Platz. Joy bestritt ihre Kämpfe entschlossen und siegeswillig, musste aber feststellen, dass auch die anderen Wettkämpferinnen gut trainiert hatten und es alles andere als einfach war gegen dieses Angebot anzukämpfen. Rick konnte den 1. Kampf gewinnen musste sich aber im darauffolgendem Kampf geschlagen geben. Den Kampf um den dritten Platz konnte er dann durch einen super O-soto-gari (Außensichel) für sich entscheiden. Alles in allem lohnte es sich für die 4 BWOler und sie gingen mit ihren Urkunden stolz nach Hause und zurück auf die Judomatte.

Angela Verbuyst


















Björn Siemund belegte in Dülmen den zweiten Platz



Bericht der WN vom 18. September 2010:

Baubeschluss noch in diesem Jahr?

Wettbewerbssieger Karl Ströhle erhielt Blumen von Alfred Holz (r.) und bekommt einen Anteil des Preisgeldes von insgesamt 14 000 Euro für die besten Bewerber. Vor Bruno Rennack (v.l., Blau Weiß Ottmarsbocholt), Klaus Stephan und Klaus Mende (Gemeinde Senden) sowie Dr. Christian Vogdt erläuterte der Architekt seinen Sporthallen-Entwurf. Foto: (di)


Karl Ströhle möchte die Strecke Stuttgart -Senden gerne öfter fahren, um auch den Bau der Zweifachsporthalle in Ottmarsbocholt zu begleiten. Soweit ist es aber noch nicht. Der Beschluss, welcher Entwurf für die Immobilie tatsächlich realisiert wird, soll wahrscheinlich noch in diesem Jahr vom Rat gefällt werden, hieß es.

Die Chancen für einen schwäbisch-westfälischen Pendelverkehr stehen nicht schlecht. Denn Ströhle heimste mit dem Entwurf des Büros Schlude/Ströhle den ersten Preis beim Architektenwettbewerb ein. Ein Automatismus, auch den Bauauftrag zu erhalten, ist damit nicht verbunden. Mit dem einstimmigen Votum des 16-köpfigen Preisgerichts (WN, 9. September) haben sich Hans Schlude und Karl Ströhle aber von den 18 Mitbewerbern abgesetzt. „Es spricht vieles dafür, dieses Konzept weiterzuverfolgen“, sagte Beigeordneter Klaus Stephan auf Anfrage der WN.
Bürgermeister Alfred Holz und Dr. Christian Vogdt, Vorsitzender des Gemeindeentwicklungsausschusses ergänzten, dass Aspekte der Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz und Langfristigkeit noch vertiefend geklärt werden müssen.

Dass die Qualität aller eingereichten Arbeiten sehr hoch lag, betonten gestern nochmals einhellig die Vertreter aus der Verwaltung und der Politik sowie des betreuenden Stadtplanungsbüros Drees und Huesmann.


VON DIETRICH HARHUES, SENDEN


Bericht der WN vom 9. September 2010:

Neue Zweifachhalle: Vier Kandidaten zur Wahl


Diese Jury-Mitglieder stellten die prämierten Planungen für die Ottmarsbocholter Sporthalle vor (v.l.): Beigeordneter Klaus Stephan, BWO-Vorsitzender Michael Greive, Bürgermeister Alfred Holz, Dr. Christian Vogdt (Vorsitzender Gemeindeentwicklungsausschuss), Architekt Reinhard Drees, Angelika Trillsch (Rektorin der Davertschule) und Bernd Sparenberg (Architekt und Vertreter der FDP-Fraktion). Das kleine Foto zeigt den erstplatzierten Entwurf des Architekten Hans Schlude.Foto: (sff)

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Davon können sie ein Liedchen singen, die Preisrichter des Architektenwettbewerbs zum Bau der Zweifachhalle Ottmarsbocholt: Zwölf Stunden lang wurden die 18 eingereichten Planungen am Dienstag eingehend unter die Lupe genommen. Nun stehen vier preisgekrönte Planungen zur Wahl, über die zunächst der Gemeindeentwicklungsausschuss und schließlich der Rat entscheiden müssen. „Wir sind sehr sehr zufrieden mit der Auswahl“, betonte Michael Greive, Vorsitzender des fast 1000 Mitglieder zählenden Sportvereins Blau-Weiß Ottmarsbocholt.

„In der Größenordnung plus/minus drei Millionen Euro wird die Realisierung voraussichtlich kosten“, berichtete Bürgermeister Alfred Holz. Er gehe davon aus, dass die neue Sporthalle im „Sommer/Herbst 2012“ in Betrieb genommen werden kann. Da die Gemeinde Senden das Geld in den vergangenen Jahren angespart habe, sei keine Kreditaufnahme für den Neubau notwendig.
Das heißeste Eisen hat der Wettbewerbssieger, der Stuttgarter Architekt Hans Schlude, im Feuer. Auf jeden Fall erhält er 5000 Euro des Preisgeldes von insgesamt 14 000 Euro. Besonders angetan waren die Preisrichter, „von der Einbindung und Öffnung zur bestehende Sportanlage“, berichtet Dr. Christian Vogdt, Jury-Mitglied und Vorsitzender des Gemeindeentwicklungsausschusses. Nutzung von Solarenergie und Erdwärme sind vorgesehen, auch auf Schallschutz und Energieeffizienz werde geachtet. Michael Greive zeigte sich begeistert von der zum Sportplatz hin geplanten Stufenanlage, die optisch ähnlich wie eine Stadion-Tribüne wirkt.

Ebenfalls im Rennen sind die Planungen der Architekten Jürgen Böbel (2. Platz), Göppingen, Tusker Ströhle (3. Platz), Stuttgart, und Peter W. Schmidt (4. Platz), Pforzheim. Ferner wurden zwei Anerkennungspreise vergeben.

Neben Funktionalität und Architektur sei die Wirtschaftlichkeit ein wesentliches Entscheidungskriterium, betonte Jury-Mitglied und Architekt Reinhard Drees: „Die Investitionskosten schlagen auf Dauer insgesamt mit zehn bis 20 Prozent zu Buche. Die Betriebskosten machen hingegen 80 bis 90 Prozent aus.“

Die 18 eingereichten Planungen werden ab Freitag (10. September) eine Woche lang im Rathaus-Foyer ausgestellt.

Am Dienstag (14. September) stellt Architekt Reinhard Drees die Ergebnisse der Preisgerichtssitzung im Gemeindeentwicklungsausschuss öffentlich vor. Sitzungsbeginn im Rathaus: 17 Uhr.

In den folgenden Wochen wird dann in den Fraktionen beraten.

Dem Preisgericht gehörten vier stimmberechtigte Mitglieder an: die beiden Architekten Fritz Heinrich aus Dortmund und Prof. Annette Paul aus Köln sowie Bürgermeister Alfred Holz und Dr. Christian Vogdt, Vorsitzender des Gemeindeentwicklungsausschusses.

Darüber hinaus bestand die Jury aus zwölf weitere, beratende Mitgliedern. Die künftigen Nutzer waren vertreten durch den BWO-Vorsitzenden Michael Greive sowie durch Angelika Trillsch, Rektorin der Davertgrundschule.

Ferner bestand die Jury aus Vertretern der vier Ratsfraktionen, Vertretern des Fachbereichs Bauen der Gemeinde Senden sowie Sascha Weppelmann, Vorsitzender des Bezirksausschusses Ottmarsbocholt, und drei weiteren Architekten beziehungsweise Vorprüfern.

VON SIEGMAR SYFFUS


Neues Angebot in der Budo-Abteilung

Ab dem 1. September bietet die Budo-Abteilung wieder Taek Won Do und Tae Bo an.
Das Training findet mittwochs von 18 bis 19 Uhr für Taek Won Do und
von 19 bis 20 Uhr für Tae Bo statt.
Weitere Informationen gibt Farina Alberternst unter Tel. 02593/9570334.


Bericht der WN vom 09.08.2010

Sonne sorgt fürs Beach-Feeling
Familie Orthmann aus Lüdinghausen gewinnt die "Otti-Open" im Volleyball


Wie bestellt , hat die Sonne den Vereins- und Hobbysportlern das Beachturnier der Volleyballabteilung des Blau-Weiß Ottmarsbocholt versüßt. Insgesamt neun Mannschaften kämpften im Sand um den "Otti Open"-Pokal.

Eingeladen waren alle Interessenten aus der Umgebung. So war auch der Sieger des Turniers eine große Überraschung. Familie Orthmann aus Lüdinghauen bewies, dass ihr Beachvolleyball in den Genen liegt, und besiegte klar die anderen Vierermannschaften, die jeweils aus zwei Frauen und zwei Männer bestanden.

Wie es sich für gute Gastgeber gehört, belegten die Mannschaften der Volleyballabteilung rest die darauffolgenden Plätze auf dem Siegertreppchen. Den zweiten sicherten sie die "Beach-Bagger", bestehend aus Anna Wrobel, Steven Rölf, Sascha Weppelmann und Ulrike Hanning, und der dritte Platz ging an die "Offen für Fusion"-Spieler Daniel Köbbing, Andrea Bülskämper, Stephan Redeker und Eva Beckhove.

Ein großes Lob galt nach der Siegerehrung dem Organisationsteam. Durch ihren tatkräftigen Einsatz hatten Simone Döhla und Anna Wrobel (BWO I), Iris Roß-Lippke und Mario Beutel ("Oldies"), Lea Janning und Jana Godehardt (BWO III), Sandra Rottmann und Daniel Köbbing (Vorstand) nicht nur für einen reibungslosen Ablauf des Turniers, sondern auch für das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt.


Bericht der WN vom 14.07.2010

Viele fitte Familien
Klaus Becker (r.), Sportabzeichen-Beauftragter des Landessportbundes, überreichte die Urkunden und Pokale an die Absolventen des Familien-Sportabzeichens. In Ottmarsbocholt ist die Quote der Aktiven überdurchschnittlich hoch.Foto: (meb)

Ottmarsbocholt - Wenn der Sohn mit dem Papa auf dem Sportplatz um die Wette flitzt und sich die Mama mit der Tochter im Weitsprung misst, dann ist das Familiensportabzeichengeschehen in Ottmarsbocholt in vollem Gange.

Dieser sportlichen Herausforderung haben sich im vergangenen Jahr gleich elf Familien gestellt und mit mindestens drei Familienmitgliedern das Sportabzeichen erfolgreich absolviert. Kreisweit wurden insgesamt 100 Familiensportabzeichen abgelegt, stolze elf Prozent kommen hiervon also aus Ottmarsbocholt.

Um diese anerkennenswerte Leistung zu belohnen, war Klaus Becker, Sportabzeichen-Beauftragter des Landessportbundes NRW, am Montagabend nach Ottmarsbocholt gereist. Im Gepäck hatte er neben Urkunden auch Worte des Lobes für die im Sportlerheim versammelten Familien: „Ich finde es ganz toll, dass das Familiensportabzeichen in Ottmarsbocholt so einen hohen Stellenwert einnimmt und dass so viele Eltern im vergangenen Jahr dabei waren!“ Ein ganz großes „Dankeschön“ galt auch der „Seele des Ottmarsbocholter Sportabzeichens“, Stützpunktleiterin Gabi Schepmann.

Zusammen mit Michael Greive, Vorsitzender von Blau-Weiß Ottmarsbocholt, und Gabi Schepmann nahm Klaus Becker die Verleihung der Urkunden vor.

Ganz besonders gespannt waren die Hobbysportler auf die anschließende Verlosung der Geldgeschenke und des Pokals. Als „Glücksfee“ durfte der fünfjährige Luis Wörmann einen tiefen Griff in die Lostrommel tun und bescherte so als erstes der Familie Simon einen Gewinn. Sehr zu Erheiterung der anwesenden Sportler entschied sich die achtjährige Kyra Simon nicht für ein Geldgeschenk, sondern nahm stolz den zur Alternative stehenden Pokal entgegen. Über die beiden Geldgeschenke durften sich dann Familie Schepmann und Familie Focke freuen.


VON MEIKE BAARS




Bericht der WN vom 09.07.2010

„Junges BWO-Team ist begeisterungsfähig“
Trainingsauftakt in Ottmarsbocholt - Trainer Heinrich Freese begrüßt die Zugänge Daniel Saabe, Jannik Schulze-Hilltert, Freio Dröge und Co-Trainer Niels Müller (von links). Der vierte Neuzugäng, Hannes Arnschick, fehlte beim Auftakt. Foto: (mib)

Ottmarsbocholt - Die DFB-Auswahl macht es den Vereinen vor. Sie setzt während der WM auf den Nachwuchs. Und viele heimische Clubs machen es dem Nationaltrainer nach. So auch der SC Blau-Weiß Ottmarsbocholt, der am Donnerstag mit den Vorbereitungen für die Saison 2011/2011 begann.

Gut 20 Spieler hat Trainer Heinrich Freese in der Vorbereitungsphase in seinen Kader aufgenommen. „Wir haben ein recht junges Team, das sehr begeisterungsfähig ist. Die Spieler zeigen einen enormen Willen. Es ist positiv bemerkbar, wie das Team zusammen wächst“, sagte der Trainer, der bis auf Feio Dröge, der nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt in Australien mit dem Fußballsport wieder beginnen wird, nur bekannte Gesichter begrüßen konnte.

Daniel Saabe und Hannes Arnschink aus der eigenen A-Jugend haben in der Rückrunde bereits erfolgreich Kreisligaluft bei den Senioren schnuppern können. Ebenfalls aus dem Nachwuchsbereich stößt Jannik Schulze-Hillert zum Kader der Ersten. Aus dem bisherigen Kader hat sich nur Patrick Döhla verabschiedet. Er wird in Zukunft bei den Alten Herren kicken, hat aber seine Bereitschaft erklärt, im Notfall auszuhelfen.

Einen einstelligen Platz in der oberen Tabellenhälfte hat sich Trainer Freese als Ziel gesetzt. „Wir haben gezeigt, dass wir in der Kreisliga A mithalten können. In der vergangenen Saison haben wir zu viele Punkte liegen lassen. Daher hoffe ich, dass wir von Verletzungen verschont bleiben werden. Auf Grund der langen Verletztenliste kamen 37 Spieler im vergangenen Jahr bei mir zum Einsatz. Wir müssen sehen, dass wir uns frühzeitig von den hinteren Rängen in der Tabelle verabschieden“, sagte Freese, der im neuen Spieljahr mit Niels Müller einen alten Bekannten als Co-Trainer an seiner Seite hat. Müller kehrt nach einem Jahr als Co-Trainer beim Bezirksligisten Nordkirchen zu den Blau-Weißen zurück.

Er wird in den ersten drei Wochen das Training leiten, da Freese bis Ende Juli in Urlaub ist. Dann soll der Feinschliff für das junge Team erfolgen.


VON MICHAEL BEER


Beachvolleyballturnier - "OTTI-OPEN 2010"

an alle Sportbegeisterten...

Die Volleyballabteilung des Blau Weiß Ottmarsbocholt lädt Euch hiermit herzlich zum diesjährigen Beachturnier "OTTI-OPEN 2010" ein!

Das Turnier findet statt am 07. August 2010 und wir würden uns freuen, wenn möglichst viele von Euch dabei sind! Meldet Eure Mannschaft einfach bis zum 22. Juli 2010 unter bwo-beachturnier@t-online.de an!

Weitere Infos: Otti-Open-2010.pdf


Sommer-Abschluss der Turnabeilung

Die Kinder der Turn- und Tanzgruppen von BWO sind eingeladen zum Sommer-Abschluss der Turnabteilung am Mittwoch (7. Juli) von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr. Der Nachmittag beginnt mit einer Aufführung der Kindertanzgruppe. Danach besteht in der großen Turnhalle die Möglichkeit zum Turnen, Toben und Spielen. In der kleinen Halle gibt es Tischtennis zum Schnuppern. Auch die Eltern sind herzlich eingeladen.


Fitnesstest für die ganze Familie

BWO bietet am 5. und 12. Juli Sportabzeichentage auf dem Sportplatz an der Clemens-Hagemann-Str. an. In der Zeit zwischen 17:30 Uhr und 19:00 Uhr sind alle Interessierten, gerne ganze Familien, eingeladen, an dem Fitnesstest 2010 teilzunehmen.

Hier die aktuellen Leistungsanforderungen: Anforderungen


Beachplatz ist spielbereit

Nachdem am Beachplatz eine neue Netzanlage installiert wurde, ist er jetzt spielbereit!


BWO trauert um Hartwig Schmauck

Der Sportverein Blau-Weiß Ottmarsbocholt 1946 e.V. trauert um seinen langjährigen Vereinsvorsitzenden Hartwig Schmauck.
Obwohl er zeitgleich noch in der 1. Senioren Mannschaft aktiv Fußball spielte , übernahm er im Jahr 1975 den Vorsitz des Sportvereins.
Als aktiver Spieler erwarb er sich seinen Spitznamen „Doktor“ - und unter diesem Namen wurde er unter Fußballern kreisweit bekannt. Sein Sportlerherz schlug immer für den Fußball, aber unter seiner Führung wandelte sich der Sportverein vom Fußballverein zum Mehrsparten – Sportverein.

Hartwig Schmauck

Bei seinem Ausscheiden als Vereinsvorsitzender im Jahr 1996 hatte er 6 Abteilungen in den Sportverein integriert . In seiner Amtszeit wuchs die Zahl der Mitglieder von 250 auf über 800 an. Auch die Erweiterung des Sportgeländes und der Neubau der Sporthallen wurde in dieser Zeit realisiert.
Nach seinem Ausscheiden als Vorsitzender führte er noch als Abteilungsleiter die Fußball-abteilung erfolgreich bis zum Jahr 2005 .
Auch danach war er ein treuer Fan der Seniorenfußballer und ihnen galt seine volle Unter- stützung.
Der Sportverein hat Hartwig Schmauck viel zu verdanken. Sein Handeln und sein Engagement wird für immer mit dem Namen Blau-Weiß verbunden sein. Der Sportverein wird seiner immer ehrend gedenken.

Der Vorstand
SC Blau-Weiß 1946 Ottmarsbocholt e.V.

 




Bericht der WN vom 19.April 2010:

Vom Vorsitzenden bis zum Platzwart

Am Samstag rückte Ludger Fühnen (2.v.l.) vom Kreisvorstand die Ehrenamtspreisträger 2009 in den Mittelpunkt. Foto: (mib)

Bezirk Lüdinghausen - „Wenn es gerecht sein sollte, müsste jede ehrenamtlich tätige Person mit einem Preis ausgezeichnet werden. Sie, die von ihren Vereinen zur Ehrung vorgeschlagen wurden, sind als Vertreter für alle anzusehen“, sagte Ludger Fühnen, Ehrenamtsbeauftragter des Fußballkreises Lüdinghausen, bei der Ehrung der Preisträger 2009 in der Gaststätte „Plettenberger Hof“ in Nordkirchen am Samstagvormittag.

Fühnen bedauerte in seinem Grußwort, dass sich nur 15 von 23 Vereinen an dieser Aktion, die 1997 vom damaligen DFB-Präsidenten Egidius Braun ins Leben gerufen wurde, beteiligt haben. Die Palette der ehrenamtlichen Tätigkeiten reicht vom Vereinsvorsitzenden bis hin zum Platzwart. „Die vielen Aktivitäten sind mit finanziellen Mitteln nicht zu bezahlen“, hob Fühnen das Ehrenamt im Fußballsport hervor.

Eine besondere Ehrung wurde Christel Behmenburg von Fortuna Seppenrade zuteil. Sie wurde nicht nur am vorletzten Wochenende vom Verband beim Fußballspiel zwischen Borussia Dortmund und Wolfsburg geehrt, sondern von diesem auch für den „DFB Club 100“ vorgeschlagen - und aufgenommen. Sie wird im September als Gast des DFB zu einem Fußball- Länderspiel eingeladen. Dank sagte Fühnen auch den Partnern der Preisträger, die ebenfalls zur Ehrung eingeladen wurden. Er überreichte eine Urkunde, eine Uhr sowie ein Buch über die Geschichte des Fußballs im Ruhrgebiet.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es mit dem Bus zum Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Bochum und Hannover 96 ins ausverkaufte Bochumer Stadion. Der VfL hatte über seinen Finanzvorstand Ansgar Schwenken aus Selm dem Kreis 50 Ehrenkarten zur Verfügung gestellt. Die Unterstützung durch die Gäste aus dem Fußballkreis Lüdinghausen - neben den Preisträgern waren auch die Fußballmädchen aus Seppenrade dabei - brachte den Bochumern aber kein Glück. Sie müssen nach der 0:3-Niederlage den bitteren Weg in die Zweite Bundesliga gehen.

Die Ehrenamtspreisträger 2009 aus dem Fußball- und Leichtathletikkreis Lüdinghausen, die am Samstag geehrt wurden:

Malte Gärtner (SV Herbern), Thomas Wentzkat (SV Stockum), Helmut Klöpper (PSV Bork), Ursula Duwe (BV Selm), Andreas Sunke (Davaria Davensberg), Manfred Trahe (TuS Ascheberg), Reinhard Metschies (SC Capelle), Werner Stattmann (Union 08 Lüdinghausen), Mario Bester (Westfalia Vinnum), Marion Rudolph (Werner SC), Sylvia Stock (VfL Senden), Christel Behmenburg (Fortuna Seppenrade), Dennis Labisch (SG Hansa Beckinghausen/Sundern), Ludger Schürmann (FC Nordkirchen), Gaby Schepmann (BW Ottmarsbocholt).

VON MICHAEL BEER



 

Bericht der WN vom 19.April 2010:


Sportlichkeit mit vielen Facetten


Der neue BWO-Vorstand (v.l.): Bruno Rennack (Finanzen), Michael Greive (1. Vorsitzende), Wolfgang Scheunemann
(1. Geschäftsführer), Markus Jüntgen (2. Geschäftsführer)Der 2. Vorsitzende Karl-Heinz Jahn fehlte bei der Versammlung.
Foto: (lib)



Ottmarsbocholt - Ottmarsbocholt zeigt sich weiterhin von der sportlichen Seite: Die Jahreshauptversammlung am Freitagabend von „Blau Weiß Ottmarsbocholt“ bewies das Engagement und die Vielzahl der aktiven Sportler im Ort. Vorsitzender Michael Greive fasste 2009 als „ereignisreiches Jahr“ zusammen und gab einen Überblick über die Mitgliederentwicklung im Verein. Mit „knapp unter 1000“ Personen zeigt sich diese als weiterhin konstant. Dabei weist die Fußballabteilung die meisten Aktiven vor.

Nach wie vor ist die neue Turnhalle Gesprächsthema bei „Blau Weiß“, so dass Greive den Stand der Sporthallenplanung darstellte. Verschiedene Zugänge und ein Konditionsraum waren nur Beispiele, die nach Möglichkeit mit integriert werden sollen.

Die folgenden Berichte aus den einzelnen Abteilungen unterstrichen die Vielfalt und die Aktivität des Vereins: Beim Fußball wurde darauf hingewiesen, dass es zwar keine B-Jugend gibt, ansonsten jedoch stets mindestens zwei Trainer zur Stelle sind. Bei den Mini-Kickern kann immer auf die Unterstützung der Eltern gesetzt werden, und bei den Alten Herren verursache der steigende Formalismus zusätzliche Schwierigkeiten und Kosten.

Etwa 150 Kinder nehmen am Turnangebot teil, wobei inzwischen vier Turn- und eine Tanzgruppe existieren. Auch die Aerobic-Gruppe und die Kooperation mit der offenen Ganztagsschule bewerten die Verantwortlichen als positiv.

Im Volleyball trainieren zur Zeit vier Mannschaften, wobei die älteste die beste Beteiligung für sich verbuchen kann. An den Spaß beim Silvesterturnier soll mit einem offenen Beachturnier für alle Interessenten angeknüpft werden.

Die erste Tischtennis-Mannschaft ist mit dem 4. Platz in der Oberliga das „Aushängeschild“, so Bruno Rennack, Vorsitzender der Abteilung. Aber insgesamt sei die Damenabteilung „super erfolgreich gewesen“.

Die stets gut belegte Mattenhalle weist auf eine starke Judoabteilung hin. Dank der Begeisterung des Nachwuchses können regelmäßig Prüfungen durchgeführt und Turnierteilnahmen ermöglicht werden.

So wie die Kegelabteilung verschiedene Platzierungserfolge für sich verbuchen und vor allem eine starke Damenmannschaft vorweisen kann, waren die Leichtathleten bei den Kreiseinzelmeisterschaften erfolgreich. Gute Platzierungen im Kugelstoßen, Laufen und Weitsprung motivieren die relativ junge Abteilung. Mit 104 Teilnehmern am Sportabzeichen, inklusive elf Familiensportabzeichen zeigt sich Ottmarsbocholt vor allem in Bezug auf seine Größe als überaus sportlich.

Auch für 2010 ist die Planung bereits weit voran geschritten und beinhaltet beispielsweise ein Sportfest am Ende des Jahres.

Im neuen und einstimmig gewählten Vorstand sind einige bekannte Gesichter geblieben: Michael Greive übernimmt weiterhin das Amt des 1. Vorsitzenden. Darüber hinaus gehören Karl-Heinz Jahn (2. Vorsitzender), Bruno Rennack (Finanzen), Wolfgang Scheunemann (1. Geschäftsführer) und Markus Jüntgen (2. Geschäftsführer) zum „eingespielten Team“, so Greive.

VON LISA BOLZ



Neu: Die Fußballjugend hat eine neue Homepage Jugendfußball